SULGEN: Ein neues Kapitel beginnt

In diesem Jahr gestalteten die Schüler und Lehrer des Schulhauses Auholz die Schlussfeier der Primarschule. Dabei bewiesen sie viel Gespür für Rhythmus.

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Mädchen und Buben gestalten auf der Bühne des Sulger Auholzsaals die Schulschlussfeier. (Bild: Hannelore Bruderer)

Mädchen und Buben gestalten auf der Bühne des Sulger Auholzsaals die Schulschlussfeier. (Bild: Hannelore Bruderer)

Links und rechts der Bühne je eine Regentonne, auf denen zwei Schülerinnen den Takt vorgeben, dazwischen eine Gruppe singender Kinder – so sah letzte Woche die Eröffnung des Schulschlussfestes im Auholzsaal aus. Im Publi­kum sassen Eltern, Geschwister und Grosseltern sowie die rest­lichen Schüler der Primarschulgemeinde Sulgen, die nach und nach auf der Bühne ihren Auftritt hatten. Die Kinder bewiesen, dass sie ihren Abschlussabend gut eingeübt hatten. Sie waren konzentriert und mit grosser Freude bei der ­Sache.

«Jedes Ende ist ein Neuanfang und jeder Anfang ein Abenteuer», stellte Schulleiter Reto Schwendener den Kindergärtlern und Schülern in Aussicht. Bei den Sechstklässlern, die in die Sekundarschule übertreten werden, verabschiedete er sich bei allen persönlich mit einem Händedruck. Er überreichte ein Schreibset mit Kugelschreiber und Bleistift. «Auch wenn heute vieles elektronisch geschieht – ich bin sicher, dass ihr diese Schreibgeräte auch in der Sekundarschule noch gebrauchen könnt», sagte er.

Vor dem nächsten Lied formten einige Schüler am Rand der Bühne mit Buchstabentafeln den Satz «20 Jahre Auholz!». Damit luden sie alle Anwesenden zum anschliessenden Spielfest beim Schulhaus Auholz ein. Dieses ist vor zwei Jahrzehnten seiner Bestimmung übergeben worden und hat seither einige Veränderungen erfahren. Beim krönenden Abschluss zeigten alle Kinder, dass sie noch mit weiteren originellen Schlaginstrumenten den Takt halten und gleichzeitig harmonisch singen können. Als «Drumming Kids» boten sie dem Pu­blikum ein fulminantes Schlussbouquet.

Kartoffelgerichte für die Festbesucher

Die Bitte um eine Zugabe blieb aber für einmal unerfüllt. «Es wäre schade, wenn wir die Organisatoren des Spielfestes warten lassen würden», begründete Schulleiter Reto Schwendener den raschen Aufbruch zum nächsten Programmpunkt. Denn für das Jubiläumsfest auf dem Areal des Schulhauses Auholz hatten sich die Lehrerinnen und Lehrer einiges einfallen lassen. Mit Kartoffelgerichten, von Kartoffeln aus dem schuleigenen Garten, hob sich auch das kuli- narische Angebot der Festwirtschaft vom üblichen Rahmen ähnlicher Veranstaltungen ab.

Hannelore Bruderer

bischofszell@thurgauerzeitung.ch