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SULGEN: 15 Franken sorgen für Verdruss

Der Ferienspass Aach-Thur-Land ist ein Erfolg. Wer den Vorverkauf benützen will, muss aber zusätzlich in die Tasche greifen. Das kommt nicht bei allen Eltern gut an.

«Ich finde es unfair, dass begüterte Familien bevorzugt werden», klagt eine Sulger Mutter (Name der Redaktion bekannt), stellvertretend für einige andere. Sie bezieht sich auf den Umstand, dass die Veranstalter des Ferienspasses einen kostenpflichtigen Vorverkauf eingerichtet haben. Wer 15 Franken bezahlt, gehört zum privilegierten Kreis jener, die als erste die Rosinen aus dem Angebot herauspicken dürfen. Diesen Herbst können die Eltern von Erst- bis Sechstklässlern unter 80 Kursen auswählen, wobei 1106 Plätze zur Verfügung stehen.

Claudia Hugger, Leiterin des achtköpfigen Ferienspass-Teams, ist über die Kritik erstaunt. «Bei uns hat sich noch niemand beschwert», betont Hugger und weist den Vorwurf der Diskriminierung zurück. Das Echo auf die Praxis des Vorverkaufs sei sogar positiv, erklärt sie. Die Leiterin räumt aber ein, dass die finanziellen Möglichkeiten der Familien unterschiedlich seien. Hugger will den Stellenwert des Vorverkaufs nicht überbewerten. «Es gibt auch so keine Garantie, dass jedes Kind den gewünschten Kurs besuchen kann, und im Rahmen des Restplatzverkaufs findet man immer noch attraktive Angebote», führt die Leiterin aus.

Die Gebühr von 15 Franken – das veranstaltende Team spricht von einem «Gönnerbeitrag» – hat eine Vorgeschichte. Claudia Hugger erinnert daran, dass den Ferienspass einst der Elternverein aus der Taufe gehoben habe und er in der Vergangenheit auch von diesem organisiert worden sei. Die Vereinsmitglieder hätten einen Jahresbeitrag von 25 Franken entrichtet und damit das Recht erworben, den Vorverkauf zu benutzen. Seit der Auflösung des Elternvereins im Jahr 2015 kümmere sich eine Arbeitsgruppe um die Durchführung des Ferienspasses im Aach-Thur-Land.

Hugger gibt zu bedenken, «dass wir eine Non-Profit-Organisation sind und alle ehrenamtlich arbeiten». Ohne die Einnahmen der Gönner müsste man die Preise für die Kurse erhöhen und das wolle man nicht. «Unser Ziel ist und bleibt es, jedes Jahr ein möglichst attraktives und viel- fältiges Angebot auf die Beine zu stellen», sagt Hugger.

Georg Stelzner

georg.stelzner@thurgauerzeitung

Verkauf im Auholzsaal

Vorverkauf: 20. September, 13.30 bis 14 Uhr; Hauptverkauf: 20. September, 15.30 bis 16.30 Uhr; Restplatzverkauf: 23. September, 18 bis 18.30 Uhr, Informationen über das Angebot im Restplatzverkauf im Internet: www.ferienspass-aachthurland.ch, Reservierungen unter Telefon 077 471 69 78

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