«Sulge tönt guet»

Die Brass Band der Freien Evangelischen Gemeinde Sulgen feierte ihren 51. Geburtstag. Mit weiteren Vereinen zeigte sie die musikalische Vielfalt der Region.

Trudi Krieg
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Die Brass Band dankte Gott mit ihrer Musik. (Bild: Trudi Krieg)

Die Brass Band dankte Gott mit ihrer Musik. (Bild: Trudi Krieg)

SULGEN. Die 1960 gegründete FEG (Freie Evangelische Gemeinde) Brass Band Sulgen setzt sich heute aus rund dreissig Musikanten zusammen, die auch am Wochenende das machten, was sie immer gemacht haben, nämlich mit ihrer Musik Gott loben.

Vereine als Farbtupfer

Am Samstagnachmittag wirkten die Jugendmusik und der Männerchor AachThurLand, die Jodelgruppe Klancanto und der Damenchor Sulgen mit. Das Abendprogramm eröffnete die Musikgesellschaft Sulgen unter der Leitung von Daniela Schümperli mit einem Querschnitt von Marschmusik, Potpourri, Spiritual bis Polka und Walzer. Von Petersburg über Amerika bis Österreich ging die musikalische Reise.

Gemeindeammann Andreas Opprecht fand es eine «super Idee», das Vereinsjubiläum unter dem Motto «Sulge tönt guet» als offenes Jubiläum durchzuführen und aufzuzeigen, was es in Sulgen musikalisch alles gibt. Vereine seien wichtige Farbtupfer in einer Dorfgemeinschaft. Sie bieten Abwechslung und eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung, die meist erst noch günstig sei und wertvolle Begegnungen ermögliche.

Thurgauerlied zum Abschluss

Die FEG Brass Band brachte Ehrfurcht vor der Schöpfung Gottes mit irischen und schwedischen Volksliedern und dem Paradestück Glorificio Aeternum zum Ausdruck. Ob einzelne Instrumente hervorklangen oder die gesamte Band sich zum Crescendo entfaltete, die Musik ging zu Herzen. Die letzten Stücke «Merci, Grazie, Grazia Fitg» des Dirigenten und Komponisten Roger Ender und «Thank you for the Music» von Abba spielten in einem grossen Finale die Musikgesellschaft und die Brass Band gemeinsam. Das Publikum, das den Abend mit Begeisterung und Applaus begleitete, erhob sich zu den Klängen des Thurgauerliedes.

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