Südumfahrung erwandert

MÜNSTERLINGEN. 40 Personen folgten der Einladung des Komitees zum Schutz des Seerückens zur Südwanderung.

Kurt Peter
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Ziel: Am Grill der Wildsauenhütte in Kreuzlingen endete die Wanderung. (Bild: Kurt Peter)

Ziel: Am Grill der Wildsauenhütte in Kreuzlingen endete die Wanderung. (Bild: Kurt Peter)

Drei Jahre nach der Abstimmung über die Kreuzlinger Südumfahrung lud das Komitee zum Schutz des Seerückens zum fünftenmal zur Südwanderung ein. Dazu trafen sich beim Kantonsspital Münsterlingen 40 Personen, die im gemütlichen Tempo die Strecke bis zur Kreuzlinger Wildsauenhütte absolvierten. Begrüsst wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Vorstandsmitglied Beat Leuch. Der «etwas andere Volksmarsch», wie das Komitee die jährliche Wanderung nennt, hat seinen Ursprung in der Diskussion um die Kreuzlinger Südumfahrung.

Südspange droht

Das Komitee sieht «drei Jahre nach der gewonnenen Abstimmung neue Gefahr für das Naherholungsgebiet Seerücken», wie Beat Leuch beim Start betonte. Deshalb sei das Komitee nach der Ablehnung der Hochleistungsstrasse nicht aufgelöst worden, so Leuch. Denn der Kreuzlinger Stadtrat wolle die nun Südspange genannte Umfahrung realisieren und damit die wertvolle Landschaft des Seerückens zerstören.

Kontakte und Gespräche

Die Südwanderung sei aber nicht nur eine Demonstration gegen neue Strassen, den Beteiligten werde auch das wunderbare Naherholungsgebiet rund um Kreuzlingen gezeigt. Da der Erhalt dieser Landschaft auch die nächste Generation betrifft, legt das Komitee bei der Südwanderung besonderen Wert auf die Teilnahme von Kindern. Und der Anlass diene auch dazu, bekannte und neue Menschen zu treffen und bei einem gemütlichen Beisammensein Kontakte zu pflegen und Gespräche zu führen.

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