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Stutz investiert 2,5 Millionen

Strom für 150 Haushaltungen soll die Photovoltaikanlage auf dem Dach der Stutz-Bauten in Hatswil produzieren. Damit ist sie eine der grössten Solaranlagen der Schweiz. Im Dezember nimmt die Stutz AG sie in Betrieb.
Rita Kohn
Projektleiter Urban Kronenberg auf dem Dach einer der Werkhallen in Hatswil. (Bild: Rita Kohn)

Projektleiter Urban Kronenberg auf dem Dach einer der Werkhallen in Hatswil. (Bild: Rita Kohn)

HEFENHOFEN. Fast 5000 m² Fläche umfasst die neue Photovoltaikanlage der Stutz AG in Hatswil. Mit dem dadurch generierten Strom können 150 Haushaltungen versorgt werden. Um die grösste Anlage im Thurgau und eine der grössten Anlagen in der Schweiz realisieren zu können, griff die Stutz AG tief in die Tasche. Rund 2,5 Millionen Franken investierte das Unternehmen.

Durch die neue Anlage verfolge die Stutz AG ihr zukunftsorientiertes Umweltkonzept, sagte Stutz-Chef Alfred Müller gestern an der Medienorientierung. Bereits vor einiger Zeit ist die Bauunternehmung mit der benachbarten Käserei Studer einen Wärmeverbund eingegangen, durch den der gesamte Heizölbedarf des Werkhofs in Hatswil eliminiert werden konnte.

Ideale Fläche

Der Werkhof in Hatswil mit den ausladenden Dachflächen biete ideale Voraussetzungen für eine Photovoltaikanlage, ist Urban Kronenberg von der Firma ekonzept AG in Amriswil überzeugt. Er hat die Anlage konzipiert. Dass auf den Hallendächern in Hatswil Solarenergie gewonnen werden soll, war schon vor vier Jahren Thema bei der Unternehmensleitung. Sie reichte 2008 ein Baugesuch ein, das im Januar 2009 bewilligt wurde.

Bereits im März 2009 erfolgte die Anfrage bei Swissgrid für eine kostendeckende Einspeisevergütung (KEV). Im Februar 2012 stellte die Swissgrid schliesslich einen positiven Entscheid in Aussicht, worauf die Detailabklärung mit dem EW Hatswil erfolgte. Im April 2012 traf die definitive Zusage ein, im Dezember soll nun die Anlage ans Netz gehen.

CO2-Reduktion

Verbunden mit der Photovoltaikanlage ist eine CO2-Reduktion von 311,5 Tonnen im Jahr. Dies könne unter Umständen für die Stutz AG in absehbarer Zeit zu einem wertvollen Handelsgut werden, sagte Projektleiter Urban Kronenberg.

Die auf 13 Teilflächen verteilte Anlage ist innerhalb von knapp vier Monaten realisiert worden. Noch fehlen einige Komponenten, diese sollen aber spätestens im November installiert werden können. Um die Anlage anschliessen zu können, mussten 1,5 Kilometer Kabel und 1,5 Kilometer Datenleitungen verlegt werden. Alfred Stutz quittierte die neueste Errungenschaft der Stutz AG mit einem Schmunzeln. «Als sich der Betrieb vor 135 Jahren hier in Hatswil ansiedelte, gab es noch nicht einmal einen Stromanschluss.» Demnächst wird auf dem Areal bedeutend mehr Strom produziert, als die Stutz AG an diesem Standort selber verbraucht. Urban Kronenberg sagte, mit der Anlage auf den Werkhallen und den bestehenden Photovoltaikanlagen würde in Hatswil bald mehr Strom produziert, als das Dorf selber verbrauche.

Stutz-Chef Alfred Müller.

Stutz-Chef Alfred Müller.

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