Stunden der Begegnung und Freude

Eine festlich geschmückte Bitzihalle, ein buntes Abendprogramm und viele freiwillige Helfer machten das Fest des Seelsorgeverbandes Bischofszell-Sitterdorf-St. Pelagiberg zu einem Erfolg.

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An Gelegenheiten zum Gespräch mangelte es am Fest nicht. (Bild: pd)

An Gelegenheiten zum Gespräch mangelte es am Fest nicht. (Bild: pd)

BISCHOFSZELL. Im Eröffnungsgottesdienst, der durch den Klarinettenchor unter der Leitung von Verena Weber umrahmt wurde, ging Pfarrer Christoph Baumgartner der Frage nach: «Wozu braucht es dieses Fest hier in der Bischofszeller Bitzihalle?» In seiner Antwort verwies der Priester auf das Jahresthema des Seelsorgeverbandes, das «mitenand – fürenand» lautet.

Alle Pfarreien befinden sich seit Gründung des Seelsorgeverbandes auf einem Weg des besseren Kennenlernens, der zu diesem Miteinander führen soll. Die Menschen brauchen solche Feste, die Hoffnung ausstrahlen und dazu beitragen, dass man sich näherkommt. Das Fest des Seelsorgeverbandes sollte denn auch ein Zeichen der gemeinsamen Hoffnung sein.

Vielseitige Darbietungen

Der Bischofszeller Kirchenchor eröffnete nach dem Gottesdienst das Rahmenprogramm. Er durfte gleich zu Beginn einen grossen Applaus ernten. Nach dem Apéro servierte die Küchencrew den Festbesuchern ein feines Nachtessen. Die wunderschöne Tischdekoration symbolisierte ebenfalls das Jahresthema «mitenand –fürenand», und zwar mit einer dünnen Schnur, die an diesem Abend sämtliche Tische in der Bitzihalle miteinander verband.

Die anschliessenden Darbietungen von einigen Vereinen und Gruppen des Seelsorgeverbandes waren vielseitig und abwechslungsreich und erfreuten das zahlreiche Publikum. Die «Chrabbelfiir»-Gruppe begeisterte mit einem Tanz mit vielen bunten Tüchern, der durch das Kirchenjahr führte. Die Ministrantengruppe aus Bischofszell zeigte ihre Sing- und Turnkünste, während das Katechetenteam Anekdoten aus dem Religionsunterricht erzählte.

Von der gemischten Gruppe aus der Pfarrei St. Pelagiberg wurde das selbst komponierte «Gottshauser Lied» mit grosser Freude vorgetragen, und die Gruppe des Frauen- und Müttervereins Sitterdorf sorgte mit einem Gespräch zwischen Zweiflern, Skeptikern und Glaubenden auf lockere Art und Weise für Schmunzeln.

Ballone mit Wunderkerzen

Auch Petrus meinte es gut, als der letzte Höhepunkt des Abends auf dem Programm stand: Die Kinder liessen mit funkelnden Augen viele Ballone mit angehängten Wunderkerzen in die Höhe steigen.

Ein grosses Lichtermeer am Himmel erhellte für kurze Zeit die Stadt. So endete ein schönes Fest mit Stunden der Begegnung und der Freude, Stunden der frohen Unterhaltung und der anregenden Gespräche. (anz)