STROHWILEN: Burnie brannte lichterloh

Gelungene Premiere für den Arschkartenclub. Nur ein verlorener Schlüssel trübt die Bilanz des ersten Burning Ass.

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Die grösste Arschkarte der Schweiz ist Geschichte. Burnie, die acht Meter hohe Holzfigur mit besagter Karte im Allerwertesten, ist nicht mehr. 140 Besucher nahmen in der Nacht auf den 1. August am ersten Burning-Ass-Festival in Strohwilen teil, und um Punkt 3.33 Uhr zündete das Festkomitee sein Maskottchen an, das dann 40 Minuten lang brannte, wie die Organisatoren in einer Mitteilung schreiben. «Ich bin erledigt, aber glücklich, habe keinen Wermutstropfen vergossen», sagte Daniel Schmid, Initiant und Präsident des Arschkartenclubs, beim Aufräumen am Morgen nach der Premiere des Burning-Ass-Festivals.

Auch das Rahmenprogramm sei bei den Gästen gut angekommen. Im eigens eingerichteten Open-Air-Kino sahen sich viele Besucher die Midlife-Crisis-Komödie «Born to be Wild» an oder tanzten vor und nach dem Film zu den Entfrustersongs oder zur Musik der Live-Band «The Wallbangers & Sacchetti». Die Organisatoren wollen ihr Festival nächstes Jahr wider durchführen.

Ganz ohne Missgeschick lief der Abend jedoch nicht ab. Am frühen Morgen merkten die Organisatoren, dass der Schlüssel zu ihrem Baucontainer verloren gegangen war. «Wir wollten alle heim, aber die Hausschlüssel und Handtaschen waren im Container eingeschlossen», sagt Max Koller, Besitzer des Baucontainers und OK-Mitglied. Ihnen sei nichts anderes übriggeblieben, als die Scheibe des Containers einzuschlagen. (red)