Streifzug durch den Wald

In einem Vortrag lud der Uttwiler Forstingenieur Hans Nussbaumer ein zu einem Spaziergang durch den Romanshorner Wald, der in verschiedener Hinsicht aussergewöhnlich ist. Die Böden sind schwer, feucht und dicht, und es wächst nur wenig Nadelholz im Vergleich mit dem übrigen Mittelland.

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In einem Vortrag lud der Uttwiler Forstingenieur Hans Nussbaumer ein zu einem Spaziergang durch den Romanshorner Wald, der in verschiedener Hinsicht aussergewöhnlich ist. Die Böden sind schwer, feucht und dicht, und es wächst nur wenig Nadelholz im Vergleich mit dem übrigen Mittelland. Dafür gebe es viele Eschen und Eichen, sagte Nussbaumer. Die Eichen werden speziell gefördert, unter anderem wegen des selten gewordenen Mittelspechtes, der mit zehn Paaren im Romanshorner Wald brütet. Im «Chappenhuser Hau» ist deshalb 2007 ein Reservat errichtet worden.

Ziel der Bemühungen sei es, den heutigen Eichenbestand zu halten, sagte Nussbaumer. Erfreulich sei auch die Entwicklung der Waldkorporation in den letzten Jahren. Nussbaumer sprach von einer «Erfolgsgeschichte». (mso)