Strafanzeige gegen Baumfäller

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Steinach Der Gemeinderat Stein­ach bedauert die Vorkommnisse und die öffentliche Auseinandersetzung im Zusammenhang mit der illegalen Baumfällaktion im Böllentreter. Er stellt nach internen Abklärungen fest, dass die erhobenen Vorwürfe gegen die Gemeinde nicht bestätigt werden können. Bei den Bäumen handle es sich um eine korrekt erstellte Bepflanzung aus dem Jahre 1982. Die Bäume hätten weder Personen, privates Eigentum noch den Verkehr gefährdet. Bezüglich Grenzabstands lägen sie innerhalb der gesetzlichen Vorgaben. Eine maximal zulässige Höhe sei gesetzlich nicht vorgegeben. Der Entscheid zum vorläufigen Verzicht des Zurückschneidens sei dem betroffenen Grundeigentümer gegenüber mündlich kommuniziert worden. Eine Schriftlichkeit sei daraus nicht erwachsen. Der Gemeinderat äussert Verständnis für eine aufkommende Enttäuschung, wenn einem Anliegen nicht wie gewünscht entsprochen wird oder wenn Verzögerungen bei der Bearbeitung entstehen. Der Anwohner hätte als nächste Instanz den Gemeinderat anrufen können. Ein Zurückschneiden der Bäume könne rechtlich nicht gefordert werden. Die Gemeindeverwaltung habe die Situation korrekt beurteilt. Die Bäume waren im Quartier sehr beliebt. Die Kosten zur Behebung des Schadens sollen dem Verursacher übertragen werden. Der Gemeinderat hat Anzeige erstattet. (red)