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ST.PELAGIBERG: Keine einzige Gegenstimme

Doppelte Premiere an der Gemeindeversammlung von Hauptwil-Gottshaus: Erstmals war St. Pelagiberg der Schauplatz und erstmals entschieden die Stimmbürger unter freiem Himmel.
Georg Stelzner
Die Stimmbürger genehmigen auf dem Platz vor der Kirche die Jahresrechnung der Politischen Gemeinde Hauptwil-Gottshaus. (Bild: Georg Stelzner)

Die Stimmbürger genehmigen auf dem Platz vor der Kirche die Jahresrechnung der Politischen Gemeinde Hauptwil-Gottshaus. (Bild: Georg Stelzner)

ST.PELAGIBERG. Es war nicht die bestbesuchte, aber mit Sicherheit die stimmungsvollste Gemeindeversammlung, die bisher in Hauptwil-Gottshaus stattgefunden hat. 126 stimmberechtigte Personen (9,4 Prozent) fanden sich am Dienstagabend vor der Kirche in St. Pelagiberg ein. Zum friedlichen, idyllischen Rahmen passte, dass kein brisantes Geschäft zu behandeln war. Abgestimmt werden musste nur über die Jahresrechnung der Politischen Gemeinde und die Verwendung des Gewinns. In beiden Fällen erfolgte die Zustimmung oppositionslos.

Jeder Ort kommt zum Zug

Gemeindepräsident Matthias Gehring begründete die Wahl des Austragungsortes mit dem 20-Jahr-Jubiläum der Politischen Gemeinde Hauptwil-Gottshaus. Es sei dem Gemeinderat ein Anliegen, in diesem speziellen Jahr jeden Ortsteil zu berücksichtigen. Bei der Präsentation der Rechnung 2015 räumte Gehring ein, dass er nicht sicher gewesen sei, ob wieder ein positiver Abschluss resultieren würde. Mit einem Gewinn von 112 760 Franken schloss die Rechnung aber um fast 400 000 Franken besser ab als budgetiert.

Ein spezielles Lob zollte der Gemeindepräsident der Sozialhilfekommission unter dem Vorsitz von Florian Gantenbein und den Sozialen Diensten unter der Leitung von Astrid Strohmeier, die hervorragende Arbeit leisteten. Zum wesentlich besseren Abschluss in diesem Bereich hätten geringere Ausgaben in der öffentlichen Sozialhilfe sowie höhere Rückerstattungen von Sozialhilfegeldern beigetragen.

Dass im Konto «Finanzen und Steuern» die Budgetvorgaben nicht ganz erreicht wurden, erklärte Gehring mit dem geringeren Finanzausgleichsbeitrag des Kantons und hohen Steuerrückzahlungen. Zudem habe sich die Senkung des Steuerfusses bemerkbar gemacht. «Ich bin aber überzeugt, dass diese Massnahme richtig war und von Dauer sein wird», sagte Gehring.

Gewinn für Abschreibungen

Die Frage der Gewinnverwendung habe der Gemeinderat eingehend erörtert, erklärte Gehring. Eine Option wären Rückstellungen für zukünftige Projekte – zum Beispiel den geplanten Parkplatz an der Hauptstrasse – gewesen. Man habe sich jedoch dafür entschieden, den Ertragsüberschuss für zusätzliche Abschreibungen einzusetzen. Diese betreffen laut Gehring den Gemeindeanteil an Wasserwerkbauten (23 961 Franken) sowie Gemeindestrassen und Trottoirs (88 800 Franken). «Somit haben wir jetzt einen grossen Teil dessen, was wir abschreiben können, auch abgeschrieben», stellte der Gemeindepräsident fest.

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