Stimmbürger genehmigen Budget der Sekundarschule

SULGEN. Die Sekundarschulgemeinde Sulgen-Schönenberg-Kradolf senkt ihren Steuerfuss von 38 auf 36 Prozent. «Unser Ziel ist ein mittelfristig stabiler Steuerfuss; deshalb schlägt die Behörde eine Senkung um zwei Prozentpunkte vor», sagte Schulpräsident Peter Welti Cavegn.

Hannelore Bruderer
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SULGEN. Die Sekundarschulgemeinde Sulgen-Schönenberg-Kradolf senkt ihren Steuerfuss von 38 auf 36 Prozent. «Unser Ziel ist ein mittelfristig stabiler Steuerfuss; deshalb schlägt die Behörde eine Senkung um zwei Prozentpunkte vor», sagte Schulpräsident Peter Welti Cavegn. Die Steuerfusssenkung wurde von den Stimmbürgern ebenso einstimmig genehmigt wie die Rechnung 2014, das Budget und die Investitionsrechnung 2015.

Die Rechnung 2014 weist bei einer Gesamtsumme von rund fünf Millionen Franken einen Gewinn von Fr. 526 986.44 aus. Im laufenden Jahr rechnet die Sekundarschulbehörde mit einem Verlust von 134 300 Franken, dies bei einem Aufwand von 4 497 500 Franken und einem Ertrag von 4 363 200 Franken.

Schatten unter dem Glasdach

Für Unterhaltsarbeiten an der Schulanlage sind heuer 140 000 Franken veranschlagt. Saniert werden soll unter anderem der Werkraum Metall, wo Anpassungen zur Erhöhung der Sicherheit nötig sind. Für das Glasdach, unter dem es bei starker Sonneneinstrahlung zu heiss wird, ist eine Beschattung vorgesehen. Ferner müssen diverse Malerarbeiten ausgeführt werden.

Nach der Verabschiedung der Behördenmitglieder Karin Schenk und Rebecca Podaril informierte Schulpräsident Welti Cavegn über die Vorarbeiten und den Zeitplan zur Schaffung einer Volksschulgemeinde. Sulgens Gemeindeammann Andreas Opprecht bat die Schulbehörde im Namen der Politischen Gemeinden Hohentannen, Kradolf-Schönenberg und Sulgen, bei den Punkten mit Schnittstellen zu den Gemeinden rechtzeitig einbezogen zu werden.

Schule entwickelt sich

Schulleiter Magnus Jung legte dar, was an der Sekundarschule Befang im Bereich Schulentwicklung geplant ist und wofür die Schulleitung geeignete Rahmenbedingungen schaffen muss. Als Herausforderungen nannte er die Begriffe Heterogenität, Kompetenzorientierung und Schule als Lebensraum. Im Schuljahr 2015/2016 treten 61 neue Schülerinnen und Schüler in den Befang ein. Sie werden in drei gleich grosse, durchmischte und niveauunabhängige Klassen aufgeteilt. Jede Klasse wird von einer Klassenlehrperson geführt.