Steuerfuss bleibt trotz Defizit

Landverkäufe und Sparmassnahmen sorgen für ein ausgeglichenes Budget der Primarschulgemeinde.

Werner Lenzin
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MÄRSTETTEN. «Wir freuen uns, den Hilarius 2013 eröffnen zu dürfen und betrachten ihre Teilnahme als Wertschätzung gegenüber Lehrpersonen und Behörde», begrüsste Schulpräsident Pius Hollenstein die 73 Schulbürgerinnen und Schulbürger.

«Dank Landverkauf und massiven Sparmassnahmen stehen wir momentan gut da und haben nicht die Absicht, bei der eigentlichen Schulqualität das Sparen zu übertreiben», betonte Schulpflegerin Jeannette Künzle. Sie lobte die Bemühungen für die Sparmassnahmen und stellte fest: «Wir kommen auf eine normale Schiene und können die Bedürfnisse des Schulunterrichts auch in Zukunft abdecken. Das von ihr vorgelegte Budget 2013 verzeichnet ein Defizit von 186 000 Franken, dies bei einem Aufwand von drei Millionen und einem Ertrag von 2,8 Millionen.

Einstimmigkeit bei Abstimmung

Das Budget und die Beibehaltung des Steuerfusses bei 73 Prozent wurden einstimmig gutgeheissen. Die Behörde plant die Sanierung der Einzimmerwohnung im Kindergarten und das Ersetzen der Heizungssteuerung.

Kinder-Hilärilied uraufgeführt

Für eine Premiere sorgten die Zweit- und Drittklässler von Martha Heuberger. Sie sangen das von Hansruedi Fischer geschaffene Hiläri-Morgenlied und die Knaben hoben hervor: «Das Zauberwort Hiläri, chunnt niemertem in d Queri. Wenn ich scho grösser wäri, wär ich au am Hiläri».

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