Steppen, bis die Schuhe brennen

AMRISWIL. Seit mittlerweile 14 Jahren tourt «Magic of the Dance» durch die Welt. Das Publikum im halbvollen Pentorama feierte die Stepptänzer am Dienstag mit Standing Ovations. Die Freude am Tanz ist in Amriswil übergeschwappt.

Barbara Hettich
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Sind seit 14 Jahren mit dabei: Collette Dunne-Magune und ihr Ehemann Ciaran Magune, das romantische Pärchen von «Magic of the Dance». (Bild: Reto Martin)

Sind seit 14 Jahren mit dabei: Collette Dunne-Magune und ihr Ehemann Ciaran Magune, das romantische Pärchen von «Magic of the Dance». (Bild: Reto Martin)

Halbleer oder halbvoll – im Pentorama hätten am Dienstagabend noch sehr viele mehr einer atemberaubenden Tanzshow beiwohnen können. Die weltbesten Stepptänzer standen auf der Bühne und erzählten eine Geschichte über das alte Irland, über Liebe und Dämonen, über Auswanderer, die ihr Heil in der neuen Welt suchten: ein romantische Liebespaar, das trotz Hindernissen wie den rotschwarzen Bösewichten den Weg zum grossen Glück findet.

Das grosse Wetteifern

Choreographien des achtfachen Weltmeisters John Carey, mitreissende Musik, eine Lichtshow mit Filmeinspielungen und Tänzerinnen und Tänzer, die in unglaublicher Geschwindigkeit, Präzision und wechselnden Rhythmen ihre Schuhe auf das Parkett klappern liessen, begeisterten das Publikum.

«Magic of the Dance» war mehr als irischer Stepptanz: Die «New York Tap All Stars» ergänzten das Programm mit amerikanischem Tap-Dance und Showeinlagen. Sehr zur Belustigung der Zuschauer holten sie sich zwischendurch «Frank Sinatra» und Co. aus dem Publikum. Die New Yorker wetteiferten mit den irischen Stepptänzern mit speziellen «Moves» und Gummiknien, ihre Füsse wirbelten in unglaublicher Geschwindigkeit und doch mühelos und lässig über die Bühne. Das Publikum im Pentorama liess sich mitreissen: Die Lebensfreude und der Spass am Tanzen schwappte über, es wurde mitgeklatscht, mitgesungen und zum Schluss blieb niemand mehr auf seinem Stuhl sitzen.

Perfektion und Tempo»

«Ich bin begeistert», sagte Christa Renzi aus Oberaach, die gemeinsam mit ihrem Partner Ueli Nyffenegger aus einer der vorderen Reihen die Show miterlebt hatte. Das Fazit der beiden: Unglaublich die Perfektion und das atemberaubende Tempo, das die Tänzerinnen und Tänzer geboten haben, toll die Effekte mit Feuer, Lichtshow und Filmeinspielungen und wie die Zuschauer miteinbezogen werden. «Es ist schön, dass solche Shows ins Pentorama geholt werden.»