STEINACH: «Wasser ist ein wichtiges Gut»

GV der Wasserversorgungsgenossenschaft: Erneut stellen die Verantwortlichen eine gute Wasserqualität fest. Das neue Wasserreglement soll im Herbst an die Gemeindeverwaltung zur Prüfung gehen.

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Toni Betschart machte einmal mehr klar, dass Wasser ein wichtiges Gut sei. An der 115. Generalversammlung sprach der Präsident der Wasserversorgungs­genossenschaft Stein­ach vom Anstieg des Verbrauches gegenüber dem letzten Jahr um 4,7 Prozent und von der Wasserqualität: «Dem aufbereiteten Bodenseewasser wird eine gute Trinkwasserqualität attestiert.» Bei der Instandhaltung des Leitungsnetzes konnte mit 700 Metern die angestrebte Erneuerungsrate übertroffen werden, wie er zu den 55 Genossenschaftern im Restaurant Blume sagte.

Drei Rohrbrüche behoben

Betschart sprach auch über Rohrbrüche. Beim Leitungsbruch Schulstrasse/Einlenker Obersteinach nahm die Reparatur längere Zeit in Anspruch.

Man ersetzte die sechs Meter lange Gussleitung durch eine PE-Leitung. Insgesamt verzeichnete die Genossenschaft drei Rohrbrüche.

Dem neuen Wasserreglement widmete sich der Präsident speziell. Vorgesehen ist, die Genossenschafter zu einer erläuternden Sitzung im Sommer einzuladen. Im Herbst dürfte das Reglement in den Gemeinderat zur Prüfung gehen. Wichtig sei im Hinblick auf die Neuauflage der Umstand, dass das Reglement nach abschliessender Überprüfung dem fakultativen Referendum unterstellt werde, was bei der aktuellen Fassung nicht geschehen sei, sagte Betschart. Das Reglement sei ferner eine überarbeitete Fassung, in der die ­Erfahrung der letzten Jahre eingeflossen sei.

Ein Minus von 120000 Franken

Kassier Stefan Raible musste zwar ein Minus von 120000 Franken bekanntgeben. Doch der Wassertarif für 2017 bleibt unverändert. Betschart sagte: «Wir sind eine gesunde, schuldenfreie Genossenschaft. Mit den Netzbaureserven sind wir auf gutem Weg. Erst eine Erhöhung der Netzbaureserven würde eine Reduktion des Wasserpreises mit sich bringen.» Seine Leistungen wurden honoriert. Für zehn ­Jahre als Präsident gab es ein Präsent.

Fritz Heinze

arbon@thurgauerzeitung.ch