Steinach plant Zukunft

STEINACH. Die Gemeinde Steinach passt ihren Richtplan an. Der Gemeinderat will die Bevölkerung über einen Workshop an diesem Prozess beteiligen.

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Steinach aus der Vogelperspektive. Rechts die Arboner Bucht, im Hintergrund der Säntis. (Archivbild: Urs Jaudas)

Steinach aus der Vogelperspektive. Rechts die Arboner Bucht, im Hintergrund der Säntis. (Archivbild: Urs Jaudas)

Der zeitliche Horizont eines Richtplans ist begrenzt. Für Steinach ist laut Mitteilung der Zeitpunkt zur Revision der Richtplanung gekommen. Der Gemeinderat hat deshalb den Terminplan beschlossen und das Ziel gefasst, die Revision im Verlauf des kommenden Jahres abzuschliessen.

Auftakt mit Workshop

Als offizieller Start der Arbeit hat der Gemeinderat den Samstag, 28. November, festgelegt. Dann findet ein Zukunftsworkshop statt, an dem auch die Bevölkerung aufgerufen ist, ihre Vorstellungen zur Richtplanrevision zu formulieren. Die Gemeinde sieht weiter vor, die Bürger ein oder zwei weitere Male über den Stand der Dinge zu informieren. Der Rat selber bezeichnet sich als Planungskommission.

Im Arbeitsprozess Fuss fassen

Im Sinne eines Pilotversuchs sollen zwei sozialhilfeabhängige Langzeitarbeitslose den Steinacher Werkhof bei einfachen Arbeiten unterstützen. Dazu gehören Verschönerungsarbeiten auf dem Friedhof sowie auf Strassen und Wegen. Der Gemeinderat beschloss einen vorerst auf ein Jahr befristeten Versuch eines solchen Einsatzes. Die zwei Arbeitslosen erhalten dadurch laut Mitteilung die Möglichkeit, wieder im Arbeitsprozess Fuss zu fassen und sich zusätzliche Arbeitspraxis anzueignen.

Photovoltaik-Speicher fördern

Der Gemeinderat begrüsst eine engere Zusammenarbeit von Feuerwehr und Zivilschutz. Dies schreibt er im Rahmen einer Vernehmlassungsantwort an das kantonale Amt für Militär und Zivilschutz. Beschlossen hat die Behörde auf Antrag der Kommission Energie-Zukunft Steinach, die Förderrichtlinien für erneuerbare Energie zu präzisieren. Neu sollen Speicher zu Photovoltaikanlagen gefördert werden, die bis anhin preislich uninteressant sind. Die zusätzliche Förderung über den Energiefonds sei verkraftbar. (red.)