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STEINACH: Alles besser als erwartet

Fast 600000 Franken schliesst die Rechnung 2017 besser ab als budgetiert. Der Gemeinderat will den Steuerfuss beibehalten. Denn es stehen einige Investitionen an.
Jolanda Riedener
Zufrieden mit der Entwicklung der Gemeinde: Gemeindepräsident Roland Brändli, Gemeinderatsschreiber Rolf Vorburger. (Bild: Jolanda Riedener)

Zufrieden mit der Entwicklung der Gemeinde: Gemeindepräsident Roland Brändli, Gemeinderatsschreiber Rolf Vorburger. (Bild: Jolanda Riedener)

Jolanda Riedener

jolanda.riedener@tagblatt.ch

Nur ein «kleines Minus» hat Gemeinderatschreiber Rolf Vorburger gestern vermeldet. Gerechnet wurde mit einem Defizit von 656000 Franken. Der Aufwandüberschuss von 73000 Franken sei vor allem auf einen Minderaufwand in den Bereichen Soziale Wohlfahrt und Pflegefinanzierung zurückzuführen. 2017 profitierte Steinach von Rückerstat- tungen von der IV ans Sozialamt.

Steuern bleiben trotz Investitionen gleich

«Die Finanzen haben sich gut entwickelt», sagt Gemeindepräsident Roland Brändli. Trotz bevorstehenden teils grossen Investitionen wird der Steuerfuss von 119 Prozent beibehalten. Die dritte Etappe der Sanierung Schulstrasse ist eine dieser Investitionen. Ein Kredit von 2,01 Millionen Franken kommt am 27. März zur Abstimmung. Damit soll der Abschnitt zwischen der Bleiche- bis zur Werftstrasse saniert werden.

Die Steuerfusssenkung 2016 mache sich in der Rechnung 2017 bemerkbar: Bei den Einkommens- und Vermögenssteuern nahm die Gemeinde weniger ein als budgetiert. Von den Firmen und aus dem Grundstückhandel flossen mehr Steuern. Die Wirtschaft steht gemäss Brändli gut da. Rund 1700 Arbeitsplätze gibt es in Steinach. Im Budget 2018 rechnet der Gemeinderat mit einem Aufwandüberschuss von 62000 Franken. Gerechnet wird mit einem höheren Personalaufwand (120000 Franken) und einer Zunahme der Pflegekosten.

Betreutes Wohnen belastet die Gemeindefinanzen

Im Budget sind ausserdem Reservebezüge vorgesehen, da mit der Einführung des neuen Rechnungsmodells 2019 alle Reserven aufgelöst werden müssen. Wegen dieser Änderung will der Rat die Rechtsform des betreuten Wohnens Gartenhof in ein selbstständiges öffentlich-rechtliches Unternehmen überführen. Die Gemeinderechnung werde jeweils durch den Gartenhof stark belastet. An der Bürgerversammlung befinden die Bürger über eine entsprechende Änderung in der Gemeindeordnung.

Voraussichtlich Ende August wird mit dem Erweiterungsbau im Betreuten Wohnen begonnen. Weiter wird ein neues, einheitliches Parkplatzkonzept erarbeitet und die Sicherheit beim Einlenker Pfauenmoosstrasse/Rorschacherstrasse in Obersteinach erhöht. Mit der baulichen Verdichtung beschäftigt sich der Rat während der Erarbeitung von Zonenplan und Baureglement. Sie ist auch im Projekt Zentrumsgestaltung von Bedeutung.

Bürgerversammlung: Dienstag, 27. März, 20 Uhr, Gemeindesaal.

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