Statt einer Revision kam die Erneuerung ins Spiel

Die alten Pumpen wurden 1990 bei der Erweiterung des Seewasserwerks angeschafft. «Damals konnten wir noch nicht auf Erfahrungswerte zurückgreifen», sagt Karl Spiess. Als jetzt eine Revision der Pumpen anstand, habe man deren Wirkungsgrad überprüft. Die Bilanz fiel ernüchternd aus.

Drucken
Teilen

Die alten Pumpen wurden 1990 bei der Erweiterung des Seewasserwerks angeschafft. «Damals konnten wir noch nicht auf Erfahrungswerte zurückgreifen», sagt Karl Spiess. Als jetzt eine Revision der Pumpen anstand, habe man deren Wirkungsgrad überprüft. Die Bilanz fiel ernüchternd aus. Deshalb sei auch die Variante «Ersatz» statt «Revision» ins Spiel gekommen. Die Investitionskosten von über 420 000 Franken waren zwar hoch, sind aber angesichts des Sparpotenzials bei den Stromkosten durchaus gerechtfertigt, findet Karl Spiess. Die fünf Pumpen sind in Etappen ausgewechselt worden. Drei Pumpen versorgen die Stadt Amriswil mit frischem Waser, zwei Pumpen das Oberland, das sich der Wasserversorgung durch die REA angeschlossen hat. (red.)

Aktuelle Nachrichten