Starkes Signal nach Bern

Die Zahl der Woche ist 25 014. Genau so viele Unterschriften konnten Politiker und Privatpersonen in den letzten Wochen für eine Petition sammeln, die den Erhalt der Romanshorner Zollstelle fordert.

Sabir Semsi
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Die Zahl der Woche ist 25 014. Genau so viele Unterschriften konnten Politiker und Privatpersonen in den letzten Wochen für eine Petition sammeln, die den Erhalt der Romanshorner Zollstelle fordert.

Es geht dabei vor allem auch um die seit 150 Jahren bestehende «schwimmende Brücke», wie der Fährverkehr zwischen Romanshorn und Friedrichshafen von den Initianten der Bittschrift genannt wird. Die Schiffe dienen nicht nur dem Personen- und Güterverkehr. Sie sind auch ein Tor zum deutschen Wirtschaftsraum, das erhalten werden muss. Manch einer verdient sich mit Hilfe der im Stundentakt verkehrenden Fähren den Lebensunterhalt.

Betroffen von den Plänen der Zollverwaltung sind aber auch viele andere. Es sind Arbeitsplätze in der ganzen Region bedroht. Die Fähre ist nötig, um den Wirtschaftsstandort Oberthurgau attraktiv zu halten. Für Romanshorn wäre die Schliessung der Zollstelle ein Identitätsverlust.

Wie es weitergeht, ist ungewiss. Aber das eidgenössische Finanzdepartement hat fürs erste ziemlich dicke und aussagekräftige Post bekommen, welche inhaltlich für sich spricht.

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