Starkes Signal an die Region

Die Chancen stehen gut, dass der Oberthurgau schon bald ein temporäres Hallenbad in der Wintersaison erhält, als Ersatz für das Hallenbad in Münsterlingen, das im nächsten Jahr schliesst.

Markus Schoch
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Die Chancen stehen gut, dass der Oberthurgau schon bald ein temporäres Hallenbad in der Wintersaison erhält, als Ersatz für das Hallenbad in Münsterlingen, das im nächsten Jahr schliesst. Die Romanshorner haben den ersten grossen Schritt getan, indem sie am Montag mit grossem Mehr einen wesentlichen Beitrag an die Investitionskosten gesprochen und ebenso deutlich Ja gesagt haben zu einem Betriebskostenbeitrag. Jetzt sind die umliegenden Städte und Gemeinden am Zug.

Aufgrund der angekündigten Steuerfusserhöhung war der klare Entscheid der Romanshorner nicht unbedingt zu erwarten. Doch sie sind offensichtlich bereit, sich den Aufschwung etwas kosten zu lassen. Was erfreulich ist und den Stadtrat in Bezug auf die anstehenden Projekte wie die geplante Unterführung als Verbindung zum Hafengebiet oder das Parkhaus auf dem Schlossberg zuversichtlich stimmen muss.

In Romanshorn lässt sich heute etwas bewegen. Weil sich die Romanshorner mittlerweile bewegen lassen. Am Montagabend besuchten gegen 240 Personen die Budgetgemeinde. Fast alle waren gekommen, um der Zukunft eine Chance zu geben. Es wäre bedauerlich, wenn die umliegenden Gemeinden dem Beispiel nicht folgen würden. Denn Romanshorn und der Oberthurgau kommen nur vorwärts, wenn alle zusammenstehen. Es gibt keinen Grund, warum das Eissportzentrum das erste und letzte gemeinsame Projekt bleiben sollte. Es braucht noch viele weitere solche Initiativen, damit sich die Randregion als attraktiver Arbeits- und Lebensraum behaupten kann.

@thurgauerzeitung.ch