Standhaftere Platten in den Kreiseln

KREUZLINGEN. Kunstwerke von Hannes und Petruschka Vogel zieren die Kreuzlinger Kreisel. Da die teuren Glasplatten immer wieder zu Bruch gingen, lässt sie der Stadtrat austauschen.

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Im Paulikreisel fehlte eine neue Aluplatte, kurz nachdem sie installiert worden war. Mittlerweile wurde eine neue aufgestellt. (Archivbild: Nicole D'Orazio)

Im Paulikreisel fehlte eine neue Aluplatte, kurz nachdem sie installiert worden war. Mittlerweile wurde eine neue aufgestellt. (Archivbild: Nicole D'Orazio)

Vor rund zehn Jahren realisierte das Künstlerehepaar Hannes und Petruschka Vogel ein Kreiselkonzept für die Stadt Kreuzlingen. Aufgrund der zahlreichen Schadenfälle und der hohen Kosten entschied sich der Stadtrat, die Glaselemente zu ersetzen. Anfang Dezember 2011 startete die Sanierung der beschädigten Kreisel am Stadtbahnhof, dem Hafenbahnhof sowie im Bleiche- und Paulikreisel. Letzterer hielt jedoch nicht lange. Kaum waren die Platten ersetzt, wurde eine von einem alkoholisierten Autofahrer gerammt.

Alu statt Glas

Auf Empfehlung des Künstlerehepaars hatte der Stadtrat beschlossen, die Glaselemente durch schlagfestes Aluminium zu ersetzen. Beschädigte Kreisel hatten erste Priorität.

Ursprünglich sah das Sanierungskonzept vor, in einer zweiten Etappe die Emmishofer- und Töbelikreisel im Jahr 2012 zu sanieren. Weil jedoch bei drei weiteren Kreiseln defekte Glaselemente festgestellt wurden, entschied man sich, die ausstehenden Kreisel Anfang 2013 gleichzeitig zu sanieren.

85 000 Franken für sechs Kreisel

Letzte Woche wurde mit der Sanierung der Kreisel am Blauhausplatz und Kolosseumsplatz sowie des Töbelikreisels, Emmishoferkreisels, Remisbergkreisels und Rauschkreisels begonnen und die Glaselemente ersetzt. Die Kreiselsanierung kann voraussichtlich diese Woche abgeschlossen werden. Die Kosten für die ausstehenden sechs Kreisel belaufen sich auf insgesamt 85 000 Franken. (red.)

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