Stäheli: «15'000 Franken für Spielplatzumbau»

ARBON. Erst wollte man bei der Stadt die Umbaukosten beim neuen Spielplatz an der äusseren Brühlstrasse nicht beziffern. Stadtrat Reto Stäheli nannte jetzt einen Betrag von 15 000 Franken für den baulichen Teil.

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Neuer Spielplatz im Umbau. (Bild: Max Eichenberger)

Neuer Spielplatz im Umbau. (Bild: Max Eichenberger)

Erst wollte man bei der Stadt die Umbaukosten beim neuen Spielplatz an der äusseren Brühlstrasse nicht beziffern. Stadtrat Reto Stäheli nannte jetzt einen Betrag von 15 000 Franken für den baulichen Teil.

Erst seit gut einem Jahr in Betrieb, war beim neuen Vorzeige-Spielplatz ein Umbau angeordnet worden. Dieser betrifft gleich mehrere Spielinseln.

Die Arbeiten werden vom Werkhof ausgeführt, der im Frühjahr 2009 die Anlage mit dem beim Schlosswiese-Spielplatz erworbenen Know-how und viel Herzblut erstellt hatte.

Es kam dann aber zu Interessenkonflikten mit Anwohnern. So wurden Klagen wegen des lärmigen Betriebs laut, was nicht nur an den Kindern, sondern auch an einigen Spielgeräten gelegen haben soll.

Die Stadt leitete darauf ein Mediationsverfahren ein. Gemäss Vereinbarung werden Teile des Spielplatzes demontiert und ersetzt. Dass ein solch radikaler Umbau nötig sei, stellten kritische Stimmen von Steuerzahlern und selbst Anwohnern in Zweifel. Weil sich die Stadt bisher zu den Umbaukosten ausschwieg, wollte dies Alexandra Keel (CVP) in der Fragerunde im Parlament in Erfahrung bringen.

Stadtrat Reto Stäheli bezifferte die Kosten auf 15 000 Franken; sie würden über den Unterhalt abgerechnet. Die Kosten der Mediation von 10 000 Franken würden über das Konto «Grünplanung» verbucht.

Ob die 15 000 Franken ausreichen, wird jedenfalls hinter vorgehaltener Hand bereits stark angezweifelt. (me)