Stadtrat will Potenzial des Hafendamms nutzen

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Arbon Der Stadtrat möchte die Entwicklung des Hafendamms vorantreiben. In diesem Zusammenhang wurde eine externe Arbeitsgruppe zusammengestellt. Diese hat sich am 21. September 2017 erstmals getroffen.

Schon 2014 hatte sich der Arboner Stadtrat im Grundsatz für eine temporäre gastronomische Nutzung des Hafendamms ausgesprochen. Dabei ist er sich des grossen Potenzials der Lage des Areals bewusst, die eine besonders sorgfältige Planung und Nutzung erfordert.

Öffentliches Interesse an Gastronomie

Aus Sicht des Stadtrats besteht ein öffentliches Interesse an einer vielfältigen Gastronomie, einer touristischen Aufwertung und letztlich an einer Erhöhung der Standortqualität Arbons. Die aktuelle Nutzung des Hafendamms als Parkplatz und für gelegent­liche Veranstaltungen werde den Möglichkeiten nicht gerecht, findet die Exekutive. Im Rahmen der zonenplanerischen und ortsbaulichen Entwicklung sollen nun die baurechtlichen Grundlagen für eine nachhaltige Entwicklung des Hafendamms erarbeitet werden. Am 21. September fand diesbezüglich ein erster Austausch zwischen der Stadt Arbon, der Milu Gastro GmbH, der kantonalen Verwaltung sowie externen Fachleuten (Architekten, Stadtplaner, Landschaftsarchitekten) statt.

Dabei wurde eine externe Arbeitsgruppe gebildet, die eine Grundlagenanalyse erstellen soll. Diese Gruppe setzt sich wie folgt zusammen: Feliciano Gervasi (Morgenegg Gervasi AG), Thomas Keller (Thomas K. Keller Architekten), Raphael Künzler (Bauwerk), Roland Morgenegg (Morgenegg Gervasi AG), Paul Rutishauser (PR Landschaftsarchitektur GmbH).

Die vorzunehmende Analyse könne als «Basis für ein Konzept im Sinne einer sogenannten Potenzialstudie» dienen, schreibt der Stadtrat in einer Mitteilung: «Künftig soll eine nachhaltige Planung und Realisierung von Bauprojekten auf dem Hafendamm im Rahmen einer gesamtheitlichen Sichtweise gewährleistet sein.» (red)