Stadt reagiert auf Vorfälle

KREUZLINGEN. Die Skateranlage beim Kreuzlinger Hafen wird in Zukunft mit zwei Kameras überwacht. Es ist eine Massnahme gegen Littering, Vandalismus und die offenbar steigende Gewaltbereitschaft unter Jugendlichen.

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Die Skateranlage wird, wie hier von Yannis, gerne genutzt. (Bild: Reto Martin)

Die Skateranlage wird, wie hier von Yannis, gerne genutzt. (Bild: Reto Martin)

Die Sommernächte sind lau und lang, da ist man gerne im Freien. Das zeigt sich jeweils auch im Seeburgpark, beziehungsweise beim Skaterpark am Kursschifffahrtshafen, wo aktuell viel los ist. Am beliebten Treffpunkt kommt dem einen oder anderen offenbar auch mal eine dumme Idee. Auf jeden Fall hat der private Sicherheitsdienst, der im Auftrag der Stadt das Areal überwacht, im vergangenen Sommer eine Zunahme von Littering und Vandalismus festgestellt, wie es in einer Mitteilung heisst. Ausserdem sei die Gewaltbereitschaft unter den Jugendlichen gestiegen. Bei der Stadtverwaltung war zu diesem Thema gestern keine Auskunftsperson erreichbar. Gravierende Vorfälle sind allerdings auch keine bekannt.

Um «die Wahrung von Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten», wird das Areal nun demnächst von zwei Kameras überwacht. Die Installation scheint noch nicht erfolgt zu sein. In der Medienmitteilung heisst es weiter, dass die Bilder von der zuständigen Stadtpolizei ausschliesslich «bei einem Ereignis» ausgewertet würden. Im Fall einer Anzeige würde das Material der Kantonspolizei für weitere Abklärungen zur Verfügung gestellt. Bildmaterial, das nicht zur Aufklärung und Personenerkennung dient, werde gelöscht.

Die zwei Kameras, die 14 000 Franken kosten, wurden auf Empfehlung der Arbeitsgruppe Sicherheit im öffentlichen Raum beantragt. Der Stadtrat hat einen entsprechenden Nachtragskredit genehmigt. (red.)