Spuren suchen und Akzente setzen

Der Verein Pro Manu wurde vor fünf Jahren von Yvonne Joos-Halter und Elisabeth Volkart-Annen zusammen mit der ehemaligen Konferenz der Thurgauer Lehrpersonen für Textilarbeit und Werken ins Leben gerufen.

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Der Verein Pro Manu wurde vor fünf Jahren von Yvonne Joos-Halter und Elisabeth Volkart-Annen zusammen mit der ehemaligen Konferenz der Thurgauer Lehrpersonen für Textilarbeit und Werken ins Leben gerufen. Ziel war es, die Grundlagen des manuellen Schaffens zu erhalten, nach alten Handwerks- und Kunsthandwerkstechniken zu suchen und diese insbesondere in der Bildung zu fördern. «Wir wollen Spuren von altem Handwerk suchen und mit der Weitergabe des Wissens und der Fertigkeiten Akzente setzen», betonen die beiden Co-Präsidentinnen. In den letzten fünf Jahren hat sich der Verein Pro Manu in der ganzen Schweiz etabliert. Vernetzt ist der Verein unter anderem mit Politikern, Institutionen wie der Pädagogischen Hochschule Thurgau, mit dem Dachverband der Ostschweizer Lehrpersonen für Handwerk, Hauswirtschaft und Gestaltung, der Schweizerischen Unesco-Kommission oder der Schule und Weiterbildung Schweiz (swch). In den Jahren 2008, 2009 und 2010 führte Pro Manu in Sommerkursen von swch Atelierangebote an, in denen Lehrpersonen spontan an Handwerkskünste herangeführt wurden. Heute zählt der Verein Pro Manu 150 Mitglieder. Informationen gibt es unter www.promanu.ch. (mus)