Sprint auf dem nassen Asphalt

Wegen der Kälte nahmen deutlich weniger Jugendliche am «Schnellsten Hohentanner und Heldswiler» teil. Dafür erhielten fast alle eine Medaille.

Rudolf Steiner
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Cool bleiben beim Rennen auf den Strassen Hohentannens. (Bild: Rudolf Steiner)

Cool bleiben beim Rennen auf den Strassen Hohentannens. (Bild: Rudolf Steiner)

HOHENTANNEN. Wahrlich besseres Wetter hätten die Organisatoren der 19. Austragung um die schnellsten Hohentanner und Heldswiler am Freitag verdient. Denn mit viel Engagement und Improvisationsgeschick hatten sie an alles gedacht und bestens vorbereitet, um den Jugendlichen aus der Gemeinde einen spannenden Wettkampf bieten zu können. Doch Petrus liess die initiativen Veranstalter um René Honauer und Werner Keller zünftig im Regen stehen.

Barfuss auf der Strasse

Bei den Mädchen und Buben drückte aber das miese Wetter kaum auf die Stimmung. Mit Begeisterung und Elan legten viele trotz der Kälte die 60 oder 80 Meter sogar barfuss zurück. Und zwar nicht etwa auf einem Sportplatz oder gar auf einer Tartanbahn, sondern einfach und bescheiden auf einer asphaltierten Strasse. Dass diese nicht schnurgerade verläuft und zudem auch nicht ganz eben ist, störte niemanden. In der Ballonhalle der Familie Frieden war eine Festwirtschaft eingerichtet, von der aus halb Hohentannen das Spektakel im Trockenen bei einem Sprinterkaffee verfolgte.

Regen hält vom Rennen ab

«Im letzten Jahr hatten wir fast 80 Mädchen und Buben. Das schlechte Wetter hat also sicher auf die Teilnehmerzahl gedrückt», mutmasste René Honauer, Chef des Rechnungsbüros, unter dem Vordach des Holzhauses von Ruedi Frieden.

An der Rangverkündigung erhielten schliesslich fast alle eine Medaille. Denn bei der separaten Rangierung nach Jahrgang, Buben und Mädchen landeten bis auf sieben Mädchen und einen Knaben alle in den Medaillenrängen, da nur in fünf Kategorien mehr als drei Teilnehmer an den Start gingen. Schnellste Hohentannerin wurde in der Zeit von 12,85 Sekunden Stefanie Müller und schnellster Hohentanner mit 10,16 Sekunden Jorim Hertach.

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