Spitex Thur-Seerücken leistete mehr Pflegestunden

Merken
Drucken
Teilen

Bussnang«Die Spitex-Organi­sation ist für die Partnergemeinden Amlikon-Bissegg, Bussnang, Märstetten, Raperswilen und Wäldi nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken.» Das sagte Willi Hartmann, Gemeindepräsident von Raperswilen, an der Jahresversammlung des Vereins im Alterszentrum. «Insbesondere den älteren Bewohnern hilft sie bei der Bewahrung der Selbstständigkeit im Alltag, und wir als Partnergemeinden unterstützen die Spitex-Tätigkeit, wo immer möglich», betonte Hartmann.

Die Finanzverantwortliche Zdenka Venzin legte die Jahresrechnung 2016 vor. Diese weist einen Gewinn von 55 855 Franken aus. Mit Blick auf diesen Rechnungsabschluss bildete der Verein eine Reserve von 111 710 Franken. Die Trägergemeinden erhalten aus dem Gewinn eine Rückvergütung. Das Budget rechnete mit einem Defizit. Geleistet wurden 1670 mehr verrechnete Stunden als im Vorjahr, was einer Zunahme von 13 Prozent entspricht. Präsident Lukas Hepp blickte auf sein erstes Amtsjahr zurück: «Wir haben ein turbulentes Geschäftsjahr hinter uns. Die demagogische Entwicklung im Gesundheitswesen hat uns sehr herausgefordert.» Er versicherte den 69 stimmberechtigten Mitgliedern, dass man zusammen mit dem engagierten Mitarbeiterteam alles daran setze, die Herausforderungen zu bewältigen. Für die Personalverantwortliche Franziska Zeller-Forster hat sich die Spitex im Verlauf der vergangenen Jahre sehr stark verändert. «Das Personal ist das Wichtigste für uns, damit wir für die Zukunft gerüstet sind, legen wir ein grosses Augenmerk auf die Personalbesetzung.»

Mitarbeiter richtig eingesetzt

Betriebsleiterin Daniela Grob zeigte auf, dass in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres plötzlich 20 Prozent mehr gearbeitet und abgerechnet werden musste. «Dies gelang uns dank des richtigen Einsetzens unserer Mitarbeitenden und der Bereitschaft der Spitex-Region Müllheim, uns Personal zur Verfügung zu stellen», betonte die Betriebsleiterin. Geehrt wurden für ihre langjährige Pflege- und Vorstandstätigkeit Manuela Jaisser (25 Jahre) und Elisabeth Hollenstein (10 Jahre). (le.)