Spitex bleibt eigenständig

Eigentlich wollte sich die Spitex Region Untersee dem Zweckverband Nordwest anschliessen. Dieser hat derzeit aber keine Kapazität.

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ERMATINGEN. Die Spitex Region Untersee hatte ein gutes Jahr, wie Präsidentin Barbara Rangel an der 16. Mitgliederversammlung sagte. An der Versammlung vor einem Jahr war darüber informiert worden, dass sich die Spitex Region Untersee über einen Zusammenschluss mit einer grösseren Spitex-Organisation Gedanken macht. Dabei wurde der Zweckverband Spitex Nordwest genannt. Dieser habe jedoch aktuell keinen Bedarf beziehungsweise keine Kapazität für die Aufnahme weiterer Organisationen. Deshalb bleibt die Spitex Region Untersee vorerst als kleiner, überschaubarer und leistungsfähiger Betrieb in der bewährten Organisationsform bestehen.

Es gab einige Veränderungen in den Rahmenbedingungen der ambulanten Pflege wie die Ablösung der Vormundschaftsbehörden durch die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden oder die Umsetzung einer Akut- und Übergangspflege. Die Kerndienste der Spitex – Pflege, Betreuung und Hauswirtschaft – wurden mit dem Bezugspersonensystem ausgebaut. Durch die Zuteilung einer fallverantwortlichen Person wird die Optimierung der Kontinuität angestrebt. Die Unterstützung von Wohnen und Leben zu Hause bleiben die zentralen Anliegen in der täglichen Arbeit. Die Pflege und Betreuung von chronisch kranken Menschen oder die Pflege und Begleitung von Menschen am Lebensende haben zugenommen. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, wurde in Fallbesprechungen Wissen vermittelt und praktische Erfahrungen im gesamten Team ausgetauscht.

Den Mitgliedern wurde eine ausgeglichene Rechnung präsentiert. Die Präsidentin bedankte sich bei den Klienten und den Angehörigen für das Vertrauen und beim Team für die gute und wertvolle Arbeit. (red.)

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