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Speisefische werden im Bodensee rar

Ob Seewasser sauber ist, zeigt besonders der Phosphatgehalt. Abwasserreinigung senkte diesen im Bodensee von 80 auf unter 10 Mikrogramm pro Kubikmeter – wie in den 1950er-Jahren. Trotzdem gibt es weniger Speisefische als damals. Gründe dafür erläutert Piet Spaak vom Schweizer Institut für Wasserforschung Eawag den Delegierten des Abwasserverbandes Morgental: Einschleppung fremder Arten, starke Vermehrung des Sticklings, weniger Austausch zwischen den Wasserschichten wegen höherer Temperatur. Die genauen Ursachen will die internationale Gewässerschutzkommission erforschen lassen in einem millionenteuren Projekt von Universitäten und Instituten im Bodenseeraum. Das unterstützen die EU und in der Schweiz der Bund. (fbi.)

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