SP unterstützt Norbert Senn

Die Romanshorner Sozialdemokraten empfehlen grossmehrheitlich den amtierenden Gemeindeammann zur Wahl.

Daniela Ebinger
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romanshorn. An der Parteiversammlung vom letzten Dienstag wies Präsident Martin Böller auf die Wichtigkeit dieses Jahres hin. «Wir sind Meinungsmacher, und jeder einzelne kann etwas bewirken.» Es brauche Engagement und manchmal auch ein bisschen Mut, mit einer anderen Meinung aufzutreten als die Mehrheit. «Aber mit guten Argumenten, und die hat die SP, kann man viel bewirken», zeigte sich Böller überzeugt.

Mehr Präsenz zeigen

Die SP müsse in Romanshorn in der Öffentlichkeit mehr Präsenz zeigen und sich aktiv in die Diskussionen einbringen, auch mit kontroversen Ansichten. «Es ist Zeit, aus dem Dornröschenschlaf zu erwachen», so Böller.

Ziel sei es, mit neuen Mitgliedern die Sektion zum Blühen zu bringen. Ein Anfang wurde gleich gemacht mit vier Neueintritten, die Böller an der Versammlung begrüssen konnte.

«Müssen Farbe bekennen»

Interne Diskussionen lösten Norbert Senn (CVP) und David H. Bon (FDP) aus, die sich zur Wahl als Gemeindeammann stellen. «Für Romanshorn ist eine positive Kontinuität wichtig, darum Senn», findet Böller. Er mache seine Arbeit gut, und bei der Wahl gehe es nicht um Parteien, sondern um Persönlichkeiten.

«Wir müssen Farbe bekennen und Senn das Vertrauen schenken», motiviert der Präsident die SP-Mitglieder.

Und er fand Gehör mit seinem Appell: Die SP empfiehlt Norbert Senn grossmehrheitlich und ohne Gegenstimmen zur Wiederwahl.

Bewährtes Duo

Mit den bewährten Gemeinderatskandidaten Ruedi Meier und Danilo Clematide habe die SP gute Leute in der Exekutive, sagte Böller. «Das Team harmoniert, und sie führen ihre Ressorts gut.» Meier stellt sich nach eigenen Angaben für die dritte Amtsperiode gerne wieder zur Verfügung. Sein Ressort Soziales finde er nach wie vor interessant.

«Es macht mir Freude, im Team am gleichen Strick zu ziehen.»

Clematide ist seit 16 Jahren im Gemeinderat. Es sei eine lange Zeit, aber ihm komme es nicht so vor. Er habe grosses Interesse, die aufgegleisten Projekte weiter zu begleiten und auch die Verantwortung zu tragen. Beide Kandidaten wurden von der Partei einstimmig unterstützt.

Die Partei geschlossen hinter sich hat auch Mira Gazzi, die zum zweiten Wahlgang in die Einbürgerungskommission (EBK) antritt. «Für die SP ist es wichtig, in der EBK mitwirken zu können», so Böller.