SP tritt mit Jacob Auer zu den Stadtratswahlen an

ARBON. Einstimmig wurde Jacob Auer von der SP-Parteiversammlung für den Stadtrat nominiert. Nicht ganz ohne Bedenken sagten die Sozialdemokraten Ja zur NLK.

Sabine Schifferdecker
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Jacob Auer: Comeback für die SP? (Bild: Max Eichenberger)

Jacob Auer: Comeback für die SP? (Bild: Max Eichenberger)

«Ich bin überzeugt, Arbon wird Köbi wählen», ist sich Gewerkschaftskollege Heinz Herzog sicher. Aus gemeinsamen Gremien und Engagements kenne er Köbi Auer als den Mann, der nicht nur sage, «man sollte, sondern auch macht». (Tagblatt, 29.10.: «Auer vor politischem Comeback?») Organisieren, Verantwortung tragen und seine bodenständige Meinung auch zu vertreten, zeichne Auer aus. Gute Zusammenarbeit bestätigten Auer auch Mitglieder aus Fraktion und Vorstand.

Keine Berührungsängste

Bei den letzten Stadtratswahlen verlor die SP zwei von drei Sitzen. Eine Abwahl, die damals viel Erstaunen hervorgerufen habe, traf Köbi Auer. Nach vierjähriger politischer Pause, in denen Auer auch gesundheitliche Tiefschläge zu bewältigen hatte, tritt er als Kandidat für die SP und Gewerkschaften wieder an. «In den letzten vier Jahren gab es keinen Vertreter für Mitarbeiter und Arbeitnehmende im Stadtrat», betont Auer seine Motivation. «Im Stadtrat müssen alle politischen Gruppierungen vertreten sein», ist Auer überzeugt.

Die Vorschusslorbeeren vom Volk für seine Kandidatur seien da, nun hoffe er, dass sie auch den Wahlzettel ausfüllten.

Wunsch und Wirklichkeit

Fabio Telatin wie auch Ueli Troxler, die zur NLK informierten, sehen grosse Chancen in diesem 58-Millionen-Projekt für Arbon. Inwieweit die Hoffnungen und Erwartungen sich jedoch erfüllten, sei abzuwarten. Ein Diskussionspunkt war die Befürchtung höheren Verkehrsaufkommens, vor allem in der Romanshornerstrasse.

«Wichtig ist es, dass wir das Projekt begleiten, um steuernd eingreifen zu können», bestätigt Troxler. So stimmten die Anwesenden bei drei Enthaltungen und einer Gegenstimme dem Projekt NLK zu.

Gute Chancen für Heinz Herzog

«Ich habe ein grosses Echo aus der Bevölkerung erhalten», freut sich Heinz Herzog. Vier Personen stehen zur Auswahl für die bevorstehende Wahl des Primarschulpräsidenten.

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