SP Sulgen hat ein Auge auf Monika Hagmann geworfen

Die SP Sulgen-Kradolf-Schönenberg wäre bereit, die parteilose Monika Hagmann als Gemeinderatskandidatin zu unterstützen. Diese signalisierte Interesse, will sich eine Kandidatur aber noch überlegen.

Hugo Berger
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SCHÖNENBERG. «Eigentlich müsste eine jüngere Person anstelle von mir hier sitzen, aber leider haben wir bisher noch niemanden gefunden», sagte Rolf Baumann, der das Präsidium der SP Sulgen-Kradolf-Schönenberg interimistisch innehat. Für die Nachfolge Hans Zieglers im Amt des Sulger Gemeindeammanns stünden mit Joos Bernhard (CVP), Gaby Nägeli (SVP) sowie den parteilosen Markus Dürig und Andreas Opprecht zwar aussergewöhnlich viele Kandidierende zur Auswahl, aber leider fehle ein SP-Kandidat, bedauerte Baumann.

Opprecht hatte die Gelegenheit benutzt, sich der Versammlung vorzustellen. Schwer tut sich die SP offenbar auch damit, in ihren Reihen geeignete Kandidaten für einen oder zwei frei werdende Sitze im Gemeinderat Sulgen zu finden. Parteimitglieder hatten die parteilose Monika Hagmann für eine Kandidatur angefragt.

Monika Hagmann machte an der SP-Versammlung im Restaurant Mühle deutlich, dass sie parteilos bleiben möchte, falls sie sich zu einer Kandidatur entschliessen kann.

Auf die Frage, was sie in der Gemeinde Sulgen denn ändern wolle, sagte die Primarlehrerin, dass sie schockiert gewesen sei, als der Vorschlag des Gemeinderats für die Einführung von Tempo 30 auf dem Gemeindegebiet so wuchtig abgelehnt wurde.