SP kämpft gegen asphaltierte Velowege im Seeburgpark

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Kreuzlingen Christian Winterhalter richtet im Namen der Fraktion SP/Gewerkschaften/Juso des Gemeinderates eine schriftliche Anfrage an den Stadtrat. Es geht dabei um eine mögliche Asphaltierung der Fahrradwege im Seeburgpark beziehungsweise deren Widerspruch zum Richtplan Seeburgareal.

Gemäss der Anfrage habe Sandro Nöthiger, Chef Tiefbau bei der städtischen Bauverwaltung, in einer Sitzung der Kommission Werke, Bau und Umwelt im Oktober die Absicht geäussert, den Seeradweg im Seeburgpark (nördlich der Bahn) zu asphaltieren und auf dem Weg entlang des Seeufers den Verkehr für Velos zu ermöglichen. Begründet worden sei dies mit dem Wunsch, dass auch Radfahrer entlang dem Ufer fahren und die Sicht auf den See geniessen könnten. Gemäss der SP widersprechen beide Anliegen jedoch klar und deutlich den Auflagen und Festsetzungen des Richtplans Seeburgareal. Man habe bewusst auf eine Versiegelung der Radwege verzichtet, um auch in diesem Bereich dem Ziel eines naturverbundenen Parkes gerecht zu werden. Die Möglichkeit, einen asphaltierten Radweg zu benutzen, besteht südlich der Bahn entlang der Seetalstrasse. Dieser führt dann in die Promenadenstrasse. Bewusst seien auch die Wege entlang des Seeufers den Fussgängern vorbehalten und die Velofahrer von dort ferngehalten worden.

Wie es in der schriftlichen Anfrage weiter heisst, führe nirgends auf der Schweizer Seeseite ein Radweg direkt dem Ufer entlang. Ein weiteres Ziel des Richtplans sei, dass die Fuss- und Radwege bekiest blieben und nicht versiegelt würden. «Man sollte meinen, die Auflagen sind klar und deutlich», schreibt Christian Winterhalter und findet, es sei die Aufgabe von Exekutive und Legislative, diesen wiederkehrenden Forderungen von Anfang an entgegenzutreten. «Es ist unsere Aufgabe, Natur und Kultur zu bewahren.» (red)