SP-Anfrage zu Untersee-Schiffen

Kreuzlingen Kantonsrätin und SP-Präsidentin Nina Schläfli hat sich jüngst mit einer einfachen Anfrage an den Regierungsrat gewandt. Thema: Die Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) muss sparen.

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Kreuzlingen Kantonsrätin und SP-Präsidentin Nina Schläfli hat sich jüngst mit einer einfachen Anfrage an den Regierungsrat gewandt. Thema: Die Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) muss sparen. Das haben die Kantone Thurgau und Schaffhausen als Haupteigentümer des Unternehmens zur Bedingung gemacht, damit sie ein zinsloses Darlehen gewähren (unsere Zeitung berichtete). Nina Schläfli sitzt aber auch im Kreuzlinger Gemeinderat. Im Namen der SP-Fraktion hat sie hier mit einer Einfachen Anfrage an den Stadtrat gleich nachgedoppelt. Denn Kreuzlingen besitzt ebenfalls einen, wenn mit 1,7 Prozent auch kleinen, Anteil an der Schifffahrtsgesellschaft.

Nina Schläfli macht sich Sorgen über Kündigungen, welche durch einen vom Verwaltungsrat eingesetzten Sanierer ausgesprochen worden seien. Sie befürchtet zudem massive Verschlechterungen der Anstellungsbedingungen des Personals der URh. Konkret fragt die Gemeinderätin den Stadtrat, wie er sich dazu stelle, dass die Gewährung eines Darlehens der öffentlichen Hand an verschlechterte Anstellungsbedingungen geknüpft werden und ob er sich für die Beibehaltung fairer Bedingungen einsetzen wolle und könne. Sie befürchtet, dass der «Kahlschlag des Sanierers» die Existenz der Kursschifffahrt zwischen Kreuzlingen und Schaffhausen bedrohe. Weiter möchte sie wissen, ob der Stadtrat hier mit anderen Gemeinden in Kontakt stehe. (ubr)