Sonntags immer ein Braten

WERTBÜHL. Am 2. September können Sabrina und Daniel Baumann die «Traube» in Wertbühl eröffnen. Die Freude ist riesig. Ein eigenes Restaurant in der Region haben sie sich immer gewünscht.

Esther Simon
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Sie freuen sich auf die Eröffnung am 2. September: Das Wirteehepaar Daniel und Sabrina Baumann, Aushilfskoch Willi Bieber und Serviceangestellte Sara Asif. (Bild: Reto Martin)

Sie freuen sich auf die Eröffnung am 2. September: Das Wirteehepaar Daniel und Sabrina Baumann, Aushilfskoch Willi Bieber und Serviceangestellte Sara Asif. (Bild: Reto Martin)

Welch ein Glück! Der malerische Weiler Wertbühl behält seine Kultbeiz, die «Traube». Und das Ehepaar Sabrina und Daniel Baumann kann seinen Traum vom eigenen Restaurant in der Region verwirklichen. Nach einigen Renovationen im Innern des Hauses eröffnen die Eheleute das Restaurant am 2. September wieder. Sie sind die Nachfolger von Yvonne Ammann, die zehn Jahre in der «Traube» gewirtet hat.

Ein phantastischer Ausblick

Die Eheleute Baumann sind für die Aufgabe gut gerüstet. Baumann, gelernter Koch, arbeitete im «Schiff» in Mannenbach, im «Feldbach» in Steckborn, in St. Moritz, in Kanada und zuletzt im Alterszentrum in Bussnang. Sabrina Baumann arbeitet bei Coop in Gossau. «Aber an den Abenden und den Wochenenden arbeitet sie mit», freut sich der jugendliche Wirt, «meine Frau macht dann auch die Buchhaltung.» Sara Asif ist im Service angestellt, Willi Bieber als Aushilfskoch. Das Restaurant bietet 45 Sitzplätze, die Terrasse – mit phantastischem Ausblick auf das Gebirge – zusätzliche 40 Plätze.

Sabrina und Daniel Baumann sind beide in der Region aufgewachsen, er in Bürglen, sie in Istighofen.

«Die Leute freuen sich»

Daniel Baumann ist überzeugt, dass ihm das beim Start helfen wird. «Die Leute kennen uns, sie freuen sich, dass zwei aus der Region in der Traube wirten. Die Reaktionen waren super.» Auch Peter Meyenberger, Präsident der Katholischen Kirchgemeinde Wertbühl, der das Restaurant gehört, freut sich. Baumann selber bedeutet es sehr viel, ein eigenes Restaurant in der Region zu führen.

Das Ehepaar Baumann will eine gut bürgerliche Küche pflegen. Der Wirt und Küchenchef will aber auch «ein paar moderne Sachen» auf den Tisch bringen. Sicher ist jetzt schon, dass es sonntags immer einen Braten gibt, eingebettet in ein Drei-Gang-Menu. Zum Dessert wird hausgemachte Patisserie serviert. «Jetzt wollen wir aber zuerst einmal anfangen», sagt Daniel Baumann.

Antrinkete am 12. September

Zur Antrinkete laden Sabrina und Daniel Baumann am 12. September ein. Der Wirt stellt ein Festzelt für seine Gäste auf. Vielleicht wird er in einer ruhigen Minute selber darin Platz nehmen und sich freuen, dass für ihn ein Traum in Erfüllung gegangen ist.