Sonniger Abschied von Kummer und Niklaus

Im Strandbadrestaurant Uttwil dankte Amriswils Stadtammann Martin Salvisberg, den SVP-Mitgliedern Peter Kummer und Andreas Niklaus für ihr langjähriges Engagement als Kantonsräte. Zudem konnten die SVP-Mitglieder den sanierten Campingplatz besichtigen.

Gunhild Rübekeil
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Die SVP-Mitglieder zeigten sich von der neuen Küche angetan. (Bild: Gunhild Rübekeil)

Die SVP-Mitglieder zeigten sich von der neuen Küche angetan. (Bild: Gunhild Rübekeil)

UTTWIL. Die ältere Dame staunte nicht schlecht, als sie vor der Umkleidekabine von einem Dutzend Zuschauern empfangen wurde. Schlagfertig drehte sie sich einmal im Kreis: «Sitzt der Badeanzug gut?» Die Aufmerksamkeit der Gruppe galt allerdings nicht der Badibesucherin, sondern der frischrenovierten Badi selbst.

Die SVP Amriswil hatte am Freitag zu ihrem traditionellen Sommeranlass nach Uttwil eingeladen. Bevor sich die Gäste im Strandbadrestaurant verwöhnen liessen, konnten sie bei Rundgängen das Seewasserwerk oder das Strandbad kennenlernen. «Damit Sie erfahren, wohin die 1,2 Millionen Franken geflossen sind, die wir im Lauf des Jahres investiert haben», erklärte Stefan Koster den Teilnehmern der Führung.

Der Amriswiler Stadtrat, zuständig für das Ressort Sport sowie Präsident der Sportplatz- und der Strandbadkommission, erklärte die Umbauten detailliert. Vor allem die neu installierte Küche im Restaurant stiess auf grosses Interesse. 250 000 Franken hatte sich die Stadt Amriswil die Sanierung kosten lassen. Neben der Restaurantküche erfuhren die Sanitäranlagen eine komplette Erneuerung. Eine Solaranlage auf dem Dach sorgt für Warmwasser. «Eine ideale Lösung, denn je mehr die Sonne scheint, desto mehr Wasser wird hier benötigt», sagte Koster. Er betonte, dass die Stadt Amriswil trotz der umfangreichen Arbeiten keinen Eintritt ins Bad verlange. «Das lohnt sich nicht», erklärte er. Man hätte eine Person fürs Inkasso und eine Badeaufsicht einstellen müssen. Bei freiem Eintritt seien die Gäste jedoch selbst für ihre Gesundheit verantwortlich.

Im benachbarten Seewasserwerk informierte derweil Karl Spiess, Geschäftsführer der Technischen Betriebe Amriswil, über die letzten Neuerungen. 2,4 Millionen Kubikmeter Wasser werden jährlich gefördert, die zuvor in der neuen Ozonanlage aufbereitet werden.

Gut informiert trafen sich die SVP-Mitglieder anschliessend zum Essen. Stadtammann Martin Salvisberg nutzte den Anlass, um zwei verdiente Mitglieder für ihr Engagement zu ehren.