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«Sonnhalden»: Zu 99 Prozent ausgelastet

Genossenschaftspräsident Hansjörg Binder dankte im Jahresbericht des «Sonnhalden» den freiwilligen Helfern. Die neue Heimleiterin wurde gewählt.
Hedy Züger

Freiwillige Helferinnen und Helfer schenkten den Pensionären des Regionalen Pflegeheims Sonnhalden etwas Kostbares: Zeit und Zuwendung. Dies erwähnte der neue Präsident der Genossenschaft, Hansjörg Binder, im Jahresbericht.

Binder fasste die von der Politik aufgegriffenen Themen Gesundheitskosten, Langzeitpflege und ihre Finanzierbarkeit zusammen. Er wies seinerseits auf das Ziel hin, in Arbon ein Pflegeangebot für demente Menschen zu schaffen, darüber werde intensiv diskutiert. Im Juni finde ein Workshop statt, bei welchem es um die Fragen gehe, «unter welchem Dach und mit welchen Leistungen» Wohngruppen für demente Senioren geschaffen werden können.

Neue Heimleitung gewählt

Am 1. Dezember wird Marlene Schadegg als Nachfolgerin von Werner Straub die Heimleitung übernehmen. Sie möchte verschiedene Stationen und Tätigkeiten im «Sonnhalden» in einem praktischen Einsatz näher kennenlernen. Der starke Überhang an Frauen im Pflegeheim nimmt ab. Vor zehn Jahren wurde ein Männeranteil von 14 Prozent ermittelt, jetzt machen sie 30 Prozent aus. Im Durchschnitt verbringen die Pensionäre 2,7 Jahre im «Sonnhalden». In den letzten beiden Jahren war das Heim zu 99 Prozent ausgelastet.

2007 betrug das Betriebsergebnis I 360 000 Franken. Es können daraus neben den ordentlichen Abschreibungen Rückstellungen von insgesamt 59 000 Franken für den Bau- und Anschaffungsfonds, «Personal» sowie Ertragsschwankungen getätigt werden. Franz Böh, Leiter Pflegedienst, informierte im Jahresbericht über die elektronische Pflegedokumentation, die 2007 auf den Stationen eingeführt wurde und den administrativen Aufwand vereinfacht.

Kein «kalter Kaffee» mehr

Röbi Zwahlen, Leiter Gastronomie, meldet Verstärkung der Küchenbrigade und als Ergebnis, dass die Menüauswahl grösser geworden sei. Im weitern empfinden Bewohner und Personal die neuen Kaffeemaschinen auf jeder Etage als Qualitätssteigerung. Seit 2007 stellt das «Sonnhalden» die Mahlzeiten für das Bürgerheim her. Der Leiter des Technischen Dienstes, Franz Uhler, musste über Littering (Abfall) auf den Aussenplätzen des Pflegeheims berichten, das zu unnötiger Mehrarbeit führt. Von Bedeutung war die mit der Feuerwehr durchgeführte Alarmübung. Legate werden dem Pflegeheim ebenfalls zugewendet und für besondere Zwecke eingesetzt. Das Genossenschaftskapital beträgt 1,04 Millionen Franken.

Die Cafeteria und andere Gemeinschaftsräume werden weiterhin für externe Veranstaltungen vermietet. Dafür wurde erstmals ein Reglement geschaffen.

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