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Sommernachtsfest im Höhenflug

Trotz Regen und Wind besuchten am Samstag rund 11 000 Personen das Sommernachtsfest. OK-Präsident Marcel Fisch zieht eine positive Bilanz. «Schausteller und Barbetreiber waren sehr happy.»
Blick vom Riesenrad aufs Festgelände: Die einmalige Aussicht nutzen viele Besucher des Sommernachtsfestes. (Bild: Reto Martin)

Blick vom Riesenrad aufs Festgelände: Die einmalige Aussicht nutzen viele Besucher des Sommernachtsfestes. (Bild: Reto Martin)

Herr Fisch, im dümmsten Moment am Samstagabend begann es zu regnen. Hielt der Schauer viele vom Besuch des Sommernachtsfestes ab?

Marcel Fisch: Wir hatten 8 060 zahlende Gäste.

So viele waren es noch nie mit Ausnahme des letzten Jahres, als 8500 Eintritte verkauft wurden. Sie dürften mehr als zufrieden sein.

Fisch: Ja, das ist so, vor allem auch unter Berücksichtigung von Wind und Wetter.

Nach dem Feuerwerk konnte man für 5 statt 15 Franken ans Sommernachtsfest. Kam zu später Stunde überhaupt noch jemand?

Fisch: Ja, noch viele.

Wie viele?

Fisch: 1750 Personen. Insgesamt dürften sich am Samstag etwa 11 000 Besucher auf dem Festgelände aufgehalten haben. Wir haben erst ab 15 Uhr Eintritt erhoben, zudem waren Kinder bis zu einer Grösse von 1,30 Metern gratis.

Gab es irgendwelche Probleme mit Besuchern?

Fisch: Nein, und das freut mich besonders. Wir hatten zwar einmal einen Krankenwagen mit Blaulicht auf dem Platz, der aber nichts mit unserem Fest zu tun hatte. Gerufen worden war er wegen eines Wassersportlers.

Sie hatten auch keine Anstände mit Betrunkenen?

Fisch: Die Sanitäter mussten drei Personen versorgen, die zu viel Alkohol hatten. Und kleine Schnitte, nichts Gravierendes.

Um Alkoholmissbrauch zu verhindern, arbeiteten Sie mit den Organisationen Poinzz und Smart Connection zusammen. Hat sich das bewährt?

Fisch: Ich habe gesehen, dass sie unterwegs waren. Genaues kann ich im Moment aber nicht sagen. Ich muss mich zuerst noch erkundigen.

Wie lief es am Freitagabend und am Sonntag?

Fisch: Überraschend für mich war, dass am Freitag viele Besucher früh gekommen sind. Sie gingen aber auch wieder relativ früh am Samstagmorgen um 1 Uhr.

War zu dieser Zeit überhaupt noch Betrieb auf den Bühnen?

Fisch: Ja, das Unterhaltungsprogramm lief bis 3 Uhr. Die Blues & Rock Night mit den drei Bands war um 1 Uhr fertig.

Und am Sonntag?

Fisch: Angekündigt war schlechtes Wetter, was zum Glück nicht zutraf. Es war perfekt für uns. Wir hatten sehr viele Leute, die bis spät am Abend blieben, womit sich der Abbau verzögerte. Aber darüber waren wir nicht traurig.

Wie waren die Rückmeldungen der Schausteller und Besucher?

Fisch: Alle Schausteller und Barbetreiber waren sehr happy.

Schreiben Sie mit dem Sommernachtsfest Ausgabe 2012 schwarze Zahlen?

Fisch: Ja.

Im letzten Jahr zeigte die Patrouille Suisse eine Show. Dieses Jahr gab es neben dem Feuerwerk kein zweites Highlight. Warum?

Fisch: Die Patrouille Suisse gewinnt man nicht jedes Jahr. Zudem ist es fast unmöglich, sie zu toppen, vor allem mit den finanziellen Möglichkeiten, die wir haben. Unser Budget betrug 160 000 Franken. Wir mussten uns aber auch dieses Jahr nicht verstecken. Das Programm war attraktiv. Wir hatten zum erstenmal ein Riesenrad in Romanshorn. Wir investieren auch immer mehr in die Sicherheit. Für nächstes Jahr sind wir bereits seit drei Monaten am Planen. Vielleicht gibt es eine Änderung, aber das ist noch nicht spruchreif, und darum kann ich nichts dazu sagen.

Sie haben das Riesenrad erwähnt. Kam es gut an?

Fisch: Sehr gut sogar. Der Betreiber meinte, er habe noch nie einen solch schönen Platz gehabt, obwohl er es auch schon in Österreich, Deutschland und Frankreich aufgestellt hatte.

Auf zwei Bühnen boten Sie Unterhaltung. Wo war mehr los? Oder anders gefragt: Wollen die Besucher eher Rock und Pop oder eher Volksmusik hören?

Fisch: Die Jungen und Junggebliebenen kamen bei der grossen Bühne am See auf ihre Kosten, wer tanzen wollte, konnte das vor der kleinen Piazzabühne tun. An beiden Orten war viel Betrieb.

Auf dem alten Fähreplatz zeigte das Cinéma Sud Filme. Hat sich die Zusammenarbeit gelohnt?

Fisch: Ich war am Anfang skeptisch. Aber auf dem alten Fähreplatz hatten die Kinoveranstalter ein ruhiges Plätzchen. Ich bin sehr zufrieden, wie es gelaufen ist.

Interview: Markus Schoch

Marcel Fisch OK-Präsident Sommernachtsfest (Bild: Quelle)

Marcel Fisch OK-Präsident Sommernachtsfest (Bild: Quelle)

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