SOMMERI: Steuerfuss sinkt 2018

Die Gemeindeversammlung genehmigt die Rechnung und die vom Gemeinderat beantragte Gewinnverwendung.

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Die Gemeindepräsidentin Priska Rechsteiner konnte 34 von den 386 Stimmberechtigten zur Rechnungs-Gemeindeversammlung in Sommeri begrüssen. Sie dankte speziell auch dem Team vom Restaurant Löwen, das am freien Dienstag für die Gemeindeversammlung den Saal öffnete und die Gäste bediente.

Die Jahresrechnung 2016 schliesst mit einem Ertragsüberschuss von über 290800 Franken ab. Budgetiert war ein Rückschlag von rund 78300 Franken. Das sehr gute Ergebnis kam vor allem durch den Verkauf von Gewerbeland im Brüel zu Stande. Die Versammlung hat die Rechnung einstimmig genehmigt.

Strassen und Friedhofmauer werden abgeschrieben

Die Verwendung des Gewinns gab Anlass zu regen Diskussionen. Der Antrag sah vor, Abschreibungen bis auf einen Franken vorzunehmen, nämlich für die Gemeindestrassen und für die Friedhofmauer. Beides wurde zusammen einstimmig an- genommen. Über den Antrag, für die Gemeindestrassen Fr. 17915.45 und für Restauration Denkmalpflege 12755 Franken vorzufinanzieren, damit der Betrag per Ende 2016 genau 90000 respektive 50000 Franken betrage, wurde einzeln abgestimmt, und beides wurde von den anwesenden Stimmberechtigten einstimmig angenommen.

50000 Franken für die Vorfinanzierung eines Feuerwehrfahrzeugs wurde bei einer Stimmenthaltung einstimmig angenommen. 50000 Franken für die Sanierung Schiesswall wurde einstimmig angenommen.

Ja zu Beflaggung, Nein zu Weihnachtsbeleuchtung

Zu reden gab die Vorfinanzierung Weihnachtsbeleuchtung und Beflaggung. Bald stellte sich heraus, dass die Weihnachtsbeleuchtung wenig Befürworter hat. Der Ordnung halber wurde doch über die Vorfinanzierung von 50000 Franken für beides zusammen abgestimmt und mit 6 Ja zu 26 Nein verworfen.

Daraufhin stellte Priska Rechsteiner den Antrag, nur über 20000 Franken für die Beflaggung abzustimmen ohne Weihnachtsbeleuchtung. Das wurde mit 28 Ja zu 5 Nein angenommen. Damit erhöht sich die Einlage ins Eigenkapital gegenüber der Botschaft auf 81140 Franken, was einstimmig angenommen wurde. Eine bescheidene Senkung des Steuerfusses sei vorgesehen für das Budget 2018, versicherte Gemeindepräsidentin Rechsteiner auf Anfrage.

Priska Rechsteiner wies auf kommende Anlässe hin: Am 9. September findet die Jungbürgerfeier mit drei Jahrgängen statt. Der Gemeinderat hofft, dass sich möglichst viele Jungbürger daran beteiligen werden. Im Spätsommer ist wieder ein Gewerbeanlass vorgesehen, diesmal auf dem Bauernhof der Familie Ammann.

In Bezug auf die Gesellschaft Sommeri.net, an der die Gemeinde zu zwei Drittel beteiligt ist, rief Priska Rechsteiner zur Solidarität der Einwohnerinnen und Einwohner auf: «Unsere Angebote sind leistungsfähiger und zukunftsorientierter als diejenigen der Swisscom, welche mit ihren Angeboten jetzt auch in der Gemeinde aktiv ist.»

Zehn Jahre Mitarbeit im Gemeinderat

Martin Roth und Ruedi Roffler gehören seit zehn Jahren dem Gemeinderat an. Für das grosse Engagement der beiden dankte Priska Rechsteiner ihnen mit einem Blumenstrauss. Zum Schluss bedankte sich Priska Rechsteiner auch bei den Anwesenden für das Erscheinen und die aktive Diskussion.