Sommeri rechnet mit Verlust

Das Budget der Politischen Gemeinde Sommeri sieht einen Rückschlag von 78 308 Franken vor. Sowohl Aufwand als auch Ertrag dürften sinken.

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SOMMERI. Die Gemeinde Sommeri rechnet im Voranschlag für das Jahr 2016 mit einem Aufwand von 1 372 317 Franken und einem Ertrag von 1 294 009 Franken, woraus ein Rückschlag von 78 308 Franken resultiert.

Deutlich weniger Ertrag

Der Gemeinderat hält fest, dass gegenüber dem voraussichtlichen Ergebnis des laufenden Jahres mit einem geringeren Gesamtaufwand gerechnet wird. Aber auch der Gesamtertrag sinkt deutlich um über 8 Prozent. Gegenüber dem Voranschlag 2015 weisen die Mehrheit der Funktionen einen leicht bis deutlich höheren Nettoaufwand auf. Im Bereich «Finanzen und Steuern» erwartet der Gemeinderat eine leichte Zunahme des Ertrags.

Für das Jahr 2016 sind Nettoinvestitionen von 256 000 Franken budgetiert. Wie in den Vorjahren soll in die Sanierung von Wasser- und Abwasserleitungen sowie in die Leerrohranlage für ein künftiges Glasfasernetz investiert werden.

Kommt das Glasfasernetz?

Die Stimmberechtigten haben an der Budgetversammlung über das Budget wie auch über das neue Beitrags- und Gebührenreglement zu befinden. Ausserdem orientiert der Gemeinderat über den Stand und das weitere Vorgehen bei der möglichen Realisierung eines Glasfasernetzes. Unter dem Traktandum 7 werden die Stimmberechtigten einen Grundsatzentscheid über die Weiterführung des Projektes fällen. Ebenfalls stimmen sie über einen Bruttokredit von 250 000 Franken für eine erste Ausbauetappe des Glasfasernetzes ab. (mus)

Die Gemeindeversammlung findet am Dienstag, 1. Dezember, um 20 Uhr im Cafi Sommeri der Bildungsstätte statt.