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SOMMERI: Konfetti-Regen und Konfetti-Recycling

Wie jedes Jahr an der Fasnacht verwandelte sich am Samstag die Turnhalle in ein Tollhaus. Der Kindermaskenball war auch in diesem Jahr gut besucht – und auch die meisten Eltern standen ihren Kindern in nichts nach und kamen verkleidet.
Die Riesenrutschbahnen sind vom Sommerer Kindermaskenball nicht mehr wegzudenken – und wer rutscht, ist eine leichte Beute (Bild: .)

Die Riesenrutschbahnen sind vom Sommerer Kindermaskenball nicht mehr wegzudenken – und wer rutscht, ist eine leichte Beute (Bild: .)

Es war an diesem Samstagnachmittag wertvoller als Gold – so schien es zumindest. Das bunte Papier in kleinen Schnipseln, besser bekannt als Konfetti. Jedes Kind bekam beim Eingang einen Sack voll, um es den andern genüsslich frontal ins Gesicht zu werfen, oder aber hinterrücks beim Hals ins Kostüm zu lehren.

Und wenn der Sack leer war, so kratzten die Kinder das Konfetti wieder vom Turnhallenboden wie einst die Goldschürfer im Wilden Westen. Aber nicht nur Cowboys und Indianermädchen verirrten sich nach Sommeri, auch Feuerwehrmänner, Schmetterlinge, sämtliche Figuren aus den Harry-Potter-Geschichten, Wikinger, Drachen und selbst Spider-Man gaben sich die Ehre.

Doch das waren nur einige der vielen Kostüme der Kinder. Auch deren Eltern gaben sich grosse Mühe, in einem tollen Outfit zu erscheinen, auch wenn sie die Konfettischlacht ihren Sprösslingen überliessen und lieber mit dem reichhaltigen Buffet kämpften, oder bei einer Flasche Bier mit dem Nachbarn anstiessen – wenn er es denn wirklich war hinter der Maskerade. Auch die beiden Riesenrutschbahnen wurden fast ausschliesslich von den Kindern benutzt. Hin und wieder musste jedoch ein Vater ein bisschen Anschubhilfe leisten.

So hatten alle Teilnehmer des Maskenballs, ob jung oder alt, ihren Spass in der gut gefüllten Turnhalle. Und als es für die Kleinsten schon Zeit war nach Hause zu gehen, ging die Fasnachtsparty für die Erwachsenen erst richtig los.

Manuel Nagel

manuel.nagel@thurgauerzeitung.ch

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