«Solche Momente gibt es nur einmal im Leben, die muss man festhalten»

AMRISWIL. Seit Donnerstagabend hat die Ostschweiz eine neue Miss. Lisa Schneider besticht mit Topfigur und Spontanität.

Tanja Weibel
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Auf dem heissen Stuhl zückt die spätere Siegerin Lisa Schneider ihr Handy. (Bild: Reto Martin)

Auf dem heissen Stuhl zückt die spätere Siegerin Lisa Schneider ihr Handy. (Bild: Reto Martin)

Die Miss Ostschweiz 2013 ist eine 19jährige Malerin aus Wängi. Die Hinterthurgauerin setzt sich in einem spannenden Final gegen elf andere hübsche Kandidatinnen durch. Rund 500 Gäste verfolgen am Abend des Gründonnerstags im Pentorama zu Amriswil das Wahlprozedere. Unter dem Motto «Casino Royale» präsentieren sich die zwölf Kandidatinnen in mehreren Durchgängen von Casual über Unterwäsche bis hin zum Abendkleid. Durch den Abend führt der amtierende Mister Schweiz Sandro Cavegn und die Schweizer Fernsehmoderatorin Claudia Lässer. Auch in der Jury sassen einige bekannte Gesichter, darunter Miss Schweiz 2007, Amanda Ammann aus dem Kanton St. Gallen und das Zürcher Model Bianca Gubser.

Abwechslungsreiche Showacts

Nebst vielen schönen Frauen gibt es fürs Publikum aber noch mehr zu sehen. Komödiantin Stéphanie Berger – Miss Schweiz 1995 – präsentiert einen Auszug aus ihrem aktuellen Programm «Misserfolg». Dirty Hands, ein Breakdance-Trio aus Baar sorgt für den akrobatischen Teil des Abends. Dass einer der Tänzer zum Schluss noch einen Striptease hinlegt, freute vor allem die weiblichen Zuschauer. Auch Jurymitglied Clifford Lilley, der zu den bekanntesten Stylisten der Schweiz zählt – ist sehr angetan von den Tänzern und filmte sie unauffällig mit seinem iPhone. Dritter Showact war der St. Galler Soul- und Funk-Sänger Gee K.

Nach den ersten Durchläufen werden die zwölf Kandidatinnen auf die Hälfte reduziert. 50 Prozent der Punkte vergibt dabei die Jury, die anderen 50 Prozent kommen vom Saalpublikum.

Mit dem Handy auf die Bühne

Schliesslich stehen nur noch drei Finalistinnen auf der Bühne: Kim Wirth aus Rossrüti, die Bündnerin Rebecca Stecher und eben die spätere Siegerin Lisa Schneider. Während 60 Sekunden muss jede auf dem «heissen Stuhl» sich selbst vermarkten. Während die ersten beiden Kandidatinnen die Zeit nutzen, um sich standardgemäss bei Freunden, Familie und Sponsoren zu bedanken, zückt Lisa Schneider zuerst ihr Handy. «Solche Momente gibt es nur einmal im Leben, den muss ich kurz festhalten», sagt sie, lacht und wird vielleicht genau wegen dieses Moments kurz vor 23 Uhr zur Miss Ostschweiz gekürt.

Ihr steht nun für ein Jahr lang ein Auto zur Verfügung. Zusätzlich erwarten die gelernte Malerin zahlreiche Shootings und andere Auftritte.

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