So glänzen die Amriswiler Garagisten

Auch die Autobranche will in Umweltthemen und bei der Energieeffizienz mithalten können. An der Autolive Amriswil zeigten die Verkäufer deshalb zukunftsorientierte Ideen und Neuheiten.

Daniela Ebinger
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Erklärungen am Opel: Verkäufer Marcel Brauchli, Geschäftsführer Christian Mettler, Kunde Marcel Raymann. (Bilder: Daniela Ebinger)

Erklärungen am Opel: Verkäufer Marcel Brauchli, Geschäftsführer Christian Mettler, Kunde Marcel Raymann. (Bilder: Daniela Ebinger)

AMRISWIL. Die Garage Schnellmann AG stellte an der Autolive das erste Fahrzeug mit Dieselmotor und Hybridantrieb vor. «Der Peugeot 3008 ist damit eine absolute Neuheit», sagt Andreas Schnellmann mit Stolz. Mit einem moderaten Aufpreis ist man dabei und unterstützt damit den Umweltaspekt mit weniger Treibstoffverbrauch und Abgas.

Für ihn sind Fahrzeuge mit Dieselmotoren zukunftsorientierter als Elektromobile. «Elektromobile kommen nicht an normale Autos heran», sagt der Geschäftsführer. Für ihn ist das nur eine Nische für die Elektro- und Strombranche. «Diese Fahrzeuge sind sehr teuer in der Anschaffung», sagt Schnellmann. Eine Batterie habe eine Lebensdauer von rund 6 Jahren und kostet 20 000 Franken.

Motorenneuheit bei Ford

Auch die Ford Garage Stahel AG hat einiges an Neuheiten zu bieten. «Wir haben eine neue Motorengeneration auf dem Markt», sagt Hansjörg Stahel.

Diese haben bei überdurchschnittlicher Leistung extrem tiefe Emissionen. Zum Beispiel ein 1-Liter-Motor mit 125 PS. «Dieses Downsizing der Motoren ist der erste Schritt in die richtige Richtung der Fahrzeugökologie», ist der Geschäftsinhaber überzeugt. Ab nächstem Jahr wird eine neue Generation mit Plugin-Hybridmotoren auf den Markt kommen. «Das ist für mich die greifbare Zukunft.»

Eine Spekulation sieht er in den Wasserstoffantrieben. «Bis diese überhaupt gut brauchbar funktionieren, werden aber noch einige Jahre vergehen.»

Bei Opel konnte der neue Ampera bewundert werden. «Mit diesem Elektrofahrzeug ist Opel führend in der Autobranche und es ist für uns eine Freude, damit Vorreiter im Bereich Elektrofahrzeug zu sein», sagt Christian Mettler. Dieses Fahrzeug wurde anlässlich des Autosalons in Genf zum Auto des Jahres gekürt. «Diese revolutionäre Technologie muss bei der Kundschaft zuerst bekannt werden und dafür übernimmt Opel eine grosse Beratungs- und Aufklärungsaufgabe», sagt der Geschäftsführer.

Im Volksmund glaube man, dass ein Elektrofahrzeug die Mobilität stark einschränke. Mit dem Ampera seien problemlos ohne Reichweitebeschränkung weite Strecken möglich. Eine Aufladung an der Steckdose kostet rund 2.50 Franken.

Audi-Geländewagen mit Hybrid

Auch Oliver Rottmann von der Centralgarage AG merkt, dass Energie- und Umweltfragen bei den Kunden einen grossen Stellenwert haben.

Audi zeigte an der Autolive den beliebten Geländewagen SUV mit Hybridantrieb. «Beim Fahren merkt man absolut keinen Unterschied und spürt auch den Wechsel zwischen Elektro und Benzin nicht», sagt Rottmann. Einzig bei der Armatur habe es mehr Anzeigen. Audi hat damit einen wichtigen Schritt in Richtung Umweltaspekt gesetzt», sagt der Geschäftsführer weiter.

KIA mit langer Werksgarantie

«Bei KIA wird Umweltbewusstsein und ein hoher Sicherheitsstandard gross geschrieben», sagt Guido Lindenmann. Zudem hat KIA sieben Jahre Werksgarantie und lange Serviceintervalle. Die A- bis G-Klassifizierung bei den Autos findet Guido Lindenmann nicht sinngemäss. «Die neuen Modelle werden immer umweltfreundlicher und damit stimmt die ursprüngliche Zuteilung nicht mehr», sagt der Geschäftsführer. Wenn ein Käufer auf die Klassifizierung Wert lege, müsse er jedes Jahr ein neues Fahrzeug kaufen.

Hansjörg Stahel,

Hansjörg Stahel,

Christian Mettler,

Christian Mettler,

Oliver Rottmann

Oliver Rottmann

und Guido Lindenmann.

und Guido Lindenmann.

Garagisten Andreas Schnellmann,

Garagisten Andreas Schnellmann,

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