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SITTERDORF: Feier im Saftladen

Am Neujahrsapéro ruft Gemeindepräsidentin Heidi Grau dazu auf, Mut zu beweisen und Neues zu wagen.
Gemeindepräsidentin Heidi Grau riskiert auf einem wackligen Fass Kopf und Kragen bei ihrer Ansprache. (Bild: Erwin Schönenberger)

Gemeindepräsidentin Heidi Grau riskiert auf einem wackligen Fass Kopf und Kragen bei ihrer Ansprache. (Bild: Erwin Schönenberger)

Die Pfarrer Christoph Baumgartner und Jürgen Neidhart hielten zusammen in der evangelischen Kirche von Sitterdorf den ökumenischen Gottesdienst zur Eröffnung der Jahresschlussfeier der Gemeinde Zihlschlacht-Sitterdorf. Der stand unter dem Motto «Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des Lebens umsonst.» Das Wasser, das unter dem Tempel, dem Heiligtum, hervorfliesst, sei ein Bild für die göttlichen Heilsgaben, erläuterte Pfarrer Baumgartner in seiner Predigt. Wir seien eingeladen, uns an dieser Quelle zu stärken und den Weg der Versöhnung, der Geduld und Liebe zu gehen.

Dank für die Privilegien in unserem Land

Zum gemütlichen Teil dislozierte man in die unterirdischen Lagerräume der Getränkefirma Aepli in Sitterdorf – quasi eine «Feier im Saftladen». Und trotz der dort herrschenden kühlen Temperatur kam bei den vielen guten Wünschen für das neue Jahr und vor allem bei Punsch und einer feinen Gerstensuppe eine ge- mütliche, lockere Stimmung auf. Gemeindepräsidentin Heidi Grau wagte sich für ihre Ansprache auf ein wackliges Fass, was auch fast für ein Unglück gesorgt hätte. Ausgehend von einem Ge-dicht von Max Feigenwinter warf sie einen positiven Blick auf das eben begonnene Jahr, das wieder einige Herausforderungen für die Gemeinde und die Bevölkerung bringen wird. «Wir brauchen Mut, uns auf das neue Jahr einzulassen, Risiken einzugehen und Neues zu wagen», schreibt Feigenwinter in seinen Versen.

Diesen Mut wünschte Heidi Grau der ganzen Bevölkerung. Sie gab sich zuversichtlich, dass die Gemeinde auch 2018 für positive Ereignisse sorgen werde. Dankbar zeigte sich die Gemeindepräsidentin für die Privilegien, von denen die Bevölkerung in der Schweiz profitieren könne.

In diesem Sinne wünschte Heidi Grau allen Einwohnern der Gemeinde und dabei vor allem auch den Neuzuzügern einen guten Stern, der sie durch das neue Jahr begleiten soll.

Erwin Schönenberger

bischofszell@thurgauerzeitung.ch

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