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SITTERDORF: Die Qual der Fladen-Wahl

Das Blidegger Fladenfest hat sich längst einen Ruf über die Gemeindegrenzen hinaus geschaffen. Auch dieses Jahr strömten Hunderte von Besuchern in die Halle. Dort wartete eine kulinarische Vielfalt auf sie.
Erwin Schönenberger
Eine grosse kulinarische Auswahl wartet auf die Besucher des Fladenfestes. (Bild: Erwin Schönenberger)

Eine grosse kulinarische Auswahl wartet auf die Besucher des Fladenfestes. (Bild: Erwin Schönenberger)

Erwin Schönenberger

bischofszell@thurgauerzeitung.ch

Natürlich heisst auch heute der östlichste Teil der Gemeinde Zihlschlacht-Sitterdorf noch immer «Blidegg». Bekannt ist der komplett vom Kanton St. Gallen umgebene Gemeindeteil seit neun Jahren durch sein Fladenfest. Eigentlich ging es dem organisierenden Kulturverein Blidegg mit der Gründung vor allem darum, nach dem Verlust der Zentren wie Restaurant, Käserei und Schule einen Weg zu finden, den Zusammenhalt im weit verstreuten Gebiet zu stärken. Entstanden ist dabei eine Organisation, die sich um die Identität der Blidegg kümmert. Sei es mit dem Männerchor oder gemeinsamen Ausflügen, die Blidegger halten zusammen und machen auf sich aufmerksam. Die Besucher kamen nicht nur aus der Umgebung, sondern teilweise von weit her, eine Frau gar aus den USA, wie Präsident Peter Bissegger erfreut bekanntgab.

Fruchtiges oder Pikantes?

Was in einer Scheune in Blidegg mit dem ersten Fladenfest begonnen hat, ist inzwischen zu einem Erfolg geworden, der die Grenzen der Blidegg sprengt. So haben sich die Organisatoren ins «Ausland», nämlich nach Sitterdorf begeben, um ihr beliebtes und inzwischen über die Gemeindegrenzen bekanntes Fladenfest zu feiern. Die Mehrzweckhalle Sitterdorf, festlich geschmückt, platzte am Freitag fast aus den Nähten, und schon vor der Türöffnung hatte sich eine Schlange vor dem Eingang gebildet. Eine Schlange dann auch bei der Kasse, wo man die Bons für die Fladen beziehen konnte. Und wenn man dann auch noch einen Platz gefunden hatte, konnte man sich auf den Weg zum Büffet machen, wo die Fladen lockten. «Welchen soll ich zuerst nehmen?», dies war schon der nächste wichtige Punkt, denn angeboten wurde da Süsses ebenso wie Pikantes, Kaltes und Warmes. Rund 120 Fladen hatten die Blidegger Frauen für diesen Grossanlass gebacken, einer sah «gluschtiger» als der andere aus.

Essen und Trinken waren das eine, das einen in die Mehrzweckhalle gezogen hatte. Das Treffen mit Bekannten und Nachbarn das andere, das für einen Besuch des Grossanlasses gesprochen hatte. Die gemütliche Stimmung wurde noch verstärkt durch den Auftritt der Ländler-Fans Bischofszell, einer Handorgelformation der Musikschule Bischofszell und natürlich durch den Männerchor des Blidegger Kulturvereins. Nach dem gut gespielten Sketch «D’Bassgiige» von Walter Roderer folgte mit der Verlosung des riesigen «Königfladens» und anderer Tombolapreise ein weiterer Höhepunkt, des gelungenen Abends. Beim Anblick des grossen Siegerfladens fragt man sich allerdings, wer bei diesem von Yanik Greuter gewonnenen Fladen wohl alles mitessen wird.

Auf alle Fälle hat man sich jetzt schon das Datum des Fladenfestes 2019 (12. April) rot in den Kalender eingetragen, falls man schon einen solchen besitzt.

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