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SITTERDORF: Dank Losglück Königin

Der Kulturverein Blidegg lud zum Fladenfest ein. In der festlich dekorierten Halle gab es süsse und pikante Wähen aller Art.
150 Fladen hat der Kulturverein Blidegg verkauft. (Bild: Simona Altwegg)

150 Fladen hat der Kulturverein Blidegg verkauft. (Bild: Simona Altwegg)

Flade, Tüne, Tüle, Waie: Der Blechkuchen hat viele Namen in der Mundart. Um ihn ging es am Freitagabend am achten Blidegger Fladenfest in der Mehrzweckhalle von Sitterdorf. Leute aus der Umgebung waren gekommen, um einige der 15 verschiedenen pikanten und süssen Wähen zu probieren und in geselliger Runde beisammen zu sein.

«Das Fladenfest ist der Höhepunkt unseres Vereinsjahres», sagt Peter Bissegger, Präsident des Kulturvereins Blidegg. Der Verein besteht zurzeit aus zwölf Männern verschiedenen Alters, die sich alle zwei Wochen zur Gesangsprobe treffen und verschiedene kulturelle Anlässe im Ort Blidegg und in der Umgebung organisieren. Beim Fladenfest helfen auch die Familien der Mitglieder mit. Die Ehefrauen und Partnerinnen backen die Wähen, jede stellt ihre Spezialität her. Am Ende des Abends sind 150 hausgemachte Fladen verkauft.

Ein musikalisches Programm umrahmte den Anlass in der festlich dekorierten und gut besetzten Halle. Zuerst trat der Kinderchor Regenbogen-Kids aus Arbon auf, bevor der Kulturverein Blid­egg selbst auf der Bühne stand und unter der Leitung des Dirigenten Roger Thoma die Gäste mit Volksliedern unterhielt. Zum Abschluss des offiziellen Programms wurde Marina Künzle aus Rotzenwil zur Fladenkönigin gekürt, denn ihre Losnummer wurde gezogen. Als Preis erhielt sie einen viereckigen Spezial- fladen mit einer Seitenlänge von rund einem halben Meter. Man mag sich fragen, weshalb sich der Verein gerade für Wähen entschieden hat. «Fondue, Raclette, Grill und Brunch gibt es überall. Wir machen bewusst etwas anderes», erklärt Peter Bissegger.

Simona Altwegg

bischofszell@thurgauerzeitung.ch

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