Singkreis reiste nach Zug

Die zweitägige Vereinsreise des Singkreises Bischofszell führte in die Stadt der Kirschtorte, nach Zug. Erstes Ziel war das neurenovierte Hotel Löwen in der Altstadt, direkt am See gelegen. Hier wurde vorerst das Gepäck zum Übernachten deponiert.

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Die zweitägige Vereinsreise des Singkreises Bischofszell führte in die Stadt der Kirschtorte, nach Zug. Erstes Ziel war das neurenovierte Hotel Löwen in der Altstadt, direkt am See gelegen. Hier wurde vorerst das Gepäck zum Übernachten deponiert. Im Gartenrestaurant luden dann schneeweisse Felle auf den Stühlen zum gemütlichen Verweilen ein. Auf dem anschliessenden Stadtrundgang lernten die Chormitglieder das Rathaus, den Zytturm, den Chaiben-Turm und viele Episoden aus der Zuger Geschichte kennen. Allen war nun klar, dass der Name Zug nichts mit der Eisenbahn zu tun hatte, sondern mit dem Herausziehen (Zug) der Fischernetze aus dem See.

Visite im Kunsthaus

Am Nachmittag stand eine Führung im Kunsthaus auf dem Programm. Sandra Winiger brachte den doch etwas skeptischen Bischofszellern mit grossem Engagement die Werke des weltberühmten Künstlers Richard Tuttle näher: «Replace the Abstract Picture Plane». Die Kunstvermittlerin überzeugte mit ihrem Erzähltalent die Zuhörer schliesslich mehr, als es der Künstler mit seinen Werken vermocht hatte. Nach einem feinen Nachtessen wollten die meisten nicht mit vollem Bauch ins Bett. So machte man sich denn zu einem Nachtspaziergang auf. Ziel war der jährliche Flohmarkt, der bis um drei Uhr morgens geöffnet hatte. Am Sonntagvormittag stand eine Besichtigung der Höllgrotten von Baar auf dem Programm. Das gemeinsame Singen von Mozart-Liedern wie «Luci care» mitten im gigantischen Kunstwerk der Natur war ein Höhepunkt dieser Reise.

Historische Landschaft

Anschliessend ging es dem Ägerisee entlang nach Morgarten. Der Carchauffeur Josef Rüttimann brachte der Reisegesellschaft mit seinen Ausführungen die spannende Zeit um das Jahr 1315 näher. Einmal mehr durfte dann im nahen Restaurant Eierhals ein vorzügliches Essen genossen werden. Auf der Heimfahrt in den Thurgau waren sich alle einig: Für eine erlebnisreiche Reise braucht man nicht allzu weit in die Ferne zu schweifen. Der Reiseleiterin Ursula Mittelholzer war es gelungen, alle für die schöne Stadt Zug und ihre reizvolle Umgebung zu begeistern. Silvia Horber

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