Singen in fröhlicher Runde

Rund 120 Personen genossen beim «Offenen Singen» an der letzten Veranstaltung der Sommerserenade in Salmsach Gemütlichkeit und Gemeinsamkeit mit Gesang.

Rudolf Steiner
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Gebhard Glanzmann mit einem Sänger des Kirchenchors Salmsach. (Bild: Rudolf Steiner)

Gebhard Glanzmann mit einem Sänger des Kirchenchors Salmsach. (Bild: Rudolf Steiner)

Salmsach. Einen wunderschönen Sommerabend fast im Freien – die Veranstalter hatten für alle Fälle ein Festzelt aufgebaut – erlebten die rund 120 Besucher und Besucherinnen an der Abschlussveranstaltung der 11. Sommerserenade beim alten Kirchlein in Salmsach. Aber das Wetter hielt, was es versprach, und das offene Singen, traditionsgemäss immer der Abschluss der Sommerserenade, konnte im offenen Zelt durchgeführt werden. Und fast die Hälfte des Publikums sass unter dem freien und fast wolkenlosen Himmel.

Freut euch auch des Singens

«Frisch gesungen, froh gelaunt, so meistert man das Leben», begrüsste Manuela Gsell, die Präsidentin des organisierenden Kirchenchors Salmsach, die überraschend vielen Besucher und Besucherinnen im und vor dem Zelt beim evangelischen Kirchlein. Eine ganz spezielle Freude war es für sie, auch Magdalena Gantenbein, die bis im Frühling dieses Jahres den Kirchenchor geleitet hatte, begrüssen zu dürfen.

Im Namen des ganzen Kirchenchors wünschte sie der ehemaligen Dirigentin alles Gute für die weitere Genesung. «Ich hoffe natürlich, dass auch das Beisammensein und der Gesang am Serenadenschlussabend dazu beitragen, denn singen und lachen machen glücklich», so Manuela Gsell weiter. Aber auch die drei Bläser und Bläserinnen an diesem Abend, Grossvater Gebhard Glanzmann auf der Trompete mit seinen beiden Enkelinnen, der 13jährigen Eileen (Saxophon) und der 15jährigen Saskia

Rüegg (Klarinette), erfreuten das Publikum mit ihrer instrumentalen Begleitung des Kirchenchors.

Lieder zum Mitsingen

Den Auftakt des Abends machte denn auch die Bläserformation mit dem bekannten Negro Spiritual «Go down Moses». Mit einer bunten Palette Volksliedern wie «Hab oft im Kreise der Lieben», «Freut euch des Lebens», «Am Brunnen vor dem Tore», «Hans Spielmann, stimme deine Fiedel», «S'Schwizerländli isch nu chli» und «Im schönsten Wiesengrunde»

erfreuten die Sängerinnen und Sänger des Kirchenchors mit ihrem neuen Dirigenten Markus Meier die Serenadenbesucher und -besucherinnen, die bei mehreren Liedern zum kräftigen Mitsingen eingeladen wurden. Zwar anfänglich noch etwas zaghaft, steigerte sich die Unterstützung des Publikums und bei den bestens bekannten Gassenhauern «Chumm, mir wie go Chrieseli gwünne», «S'Ramseiers gönd go grase» und «Das Wandern ist des Müllers Lust» gab es praktisch kein Halten mehr, und kaum einer unter den 120 Besuchern sang nicht aus mehr oder weniger voller Kehle mit.

So viel Einsatz musste denn auch einfach gebührend belohnt werden, und so bewirteten die Frauen des Katholischen Kirchenchors die Gäste zum Abschluss mit feinen Häppchen, selbstgebackenen Kuchen und Torten sowie Kaffee. Womit sich die Aussage von Manuela Gsell, «beim Singen und Lachen finden sich Menschen, ob arm oder reich, alle denken gleich», bewahrheitete und in gemütlicher Runde bis zum Eindunkeln gepflegt werden konnte.