Silvia Müller präsidiert Kirche

ROMANSHORN. Die Vorsteherschaft der Evangelischen Kirchgemeinde Romanshorn-Salmsach ist wieder komplett: Die Stimmbürger wählten am Montag Silvia Müller als Präsidentin sowie Verena Arn, Raphael Mayr und Walter Scherrer als ordentliche Mitglieder. Das Personalkarussell dreht sich weiter.

Markus Schoch
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Glücklich nach der Wahl: Verena Arn, Walter Scherrer und Präsidentin Silvia Müller. (Bild: Markus Schoch)

Glücklich nach der Wahl: Verena Arn, Walter Scherrer und Präsidentin Silvia Müller. (Bild: Markus Schoch)

«Die Evangelische Kirchgemeinde konnte die personellen Lücken in der Vorsteherschaft leichter schliessen als erwartet.

Am Montagabend wählten die Kirchbürger an einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung Silvia Müller mit 68 von 97 Stimmen zur neuen Präsidentin. Die 52jährige Pflegefachfrau und Sozialarbeiterin gehört der Behörde bereits seit rund drei Monaten als ordentliches Mitglied an. An der Rechnungsgemeinde Ende Mai setzte sich Müller in einer Kampfwahl knapp gegen Pflegerin Peggy Eggenberger durch, die als offizielle Kandidatin ins Rennen gegangen war.

Besetzt werden konnten auch die übrigen drei frei gewordenen Sitze in der Kirchenvorsteherschaft mit Verena Arn-Harder (91 Stimmen), Raphael Mayr (91) und Walter Scherrer (89). Mayr konnte an der Versammlung nicht teilnehmen.

«Du hast es genial gemacht»

«Sehr erfreut» über das Ergebnis der Wahlen zeigte sich Vize-präsidentin Regula Streckeisen, die das Kirchenschiff in den letzten drei Monaten gesteuert hatte. Müller dankte ihr dafür. «Du hast es genial gemacht.»

Streckeisen gab den Dank weiter an die zurückgetretenen Behördenmitglieder für ihre Arbeit in den letzten Jahren. An der Versammlung anwesend war nur Arno Germann. Altpräsident Heinz Loppacher, der ehemalige Bauchef Max Müller und die frühere Verantwortliche des Ressorts Ökumene, Mission, Erwachsenenbildung, Marianne Tobler, liessen sich entschuldigen. Alle drei hatten aus Protest nach der Wahl von Silvia Müller im Mai ihr Amt zur Verfügung gestellt. Streckeisen bedauerte die Abwesenheit des Trios: «Ich kann ihnen heute leider die Hand nicht geben.»

Mehrarbeit für Sekretariat

Einen Dank stattete Streckeisen auch Peggy Eggenberger, Monika Visintin und Marion Arnold vom Sekretariat ab. «Die personellen Wechsel in der Behörde sind für sie immer mit viel Mehrarbeit verbunden.»

Weiter gab die Vizepräsidentin bekannt, dass das Pensum im Hauswart-/Mesmerteam um 50 Prozent aufgestockt wurde. Das sei nötig geworden, weil immer viele Überstunden aufgelaufen seien, sagte Streckeisen.

Silvia Müller verabschiedete schliesslich Kurt Hostettler, der in den letzten Jahren als Organist ausgeholfen hatte.