Sieben Stunden Spiel und Spass

SULGEN. Am Samstag feierte Jungwacht Blauring Sulgen mit einem Spielfest ihr 80jähriges Bestehen. Höhepunkt des Anlasses war die Jubla-Olympiade, bei der die anwesenden Kinder in Dreierteams um Punkte kämpften.

Monika Wick
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Die Kinder zeigen am Jubiläumsfest der Jubla Sulgen vollen Einsatz beim «Ballonfangis». (Bild: Monika Wick)

Die Kinder zeigen am Jubiläumsfest der Jubla Sulgen vollen Einsatz beim «Ballonfangis». (Bild: Monika Wick)

Auf den grossen Ball zu klettern erweist sich als gar nicht so einfach. Mit Unterstützung von anderen Kindern schaffen es Annika und Alina dann doch, die einem Globus nachempfundene Kugel zu erklimmen. Unter grossem Gelächter versuchen sie die Balance zu halten, um nicht gleich wieder herunter zu fallen. Reto dagegen versucht, sich mit einem speziellen Gefährt fortzubewegen. Dafür muss er mit gleichmässigen Tretbewegungen die gelben Räder des Vehikels in Schwung bringen. Seine Ausdauer wird belohnt. Nach kurzer Zeit fährt Reto nicht nur sicher die Strasse entlang, sondern wirft zeitgleich ein Diabolo durch die Luft.

Blick hinter die Kulissen

Es ist unverkennbar, dass die Kinder grossen Spass haben am Spielfest der Jungwacht Blauring (Jubla) Sulgen. Zum diesem Anlass eingeladen hat die Jubla anlässlich ihres 80jährigen Bestehens. Während sieben Stunden bieten die Organisatoren den grossen und kleinen Besuchern die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen des Kinder- und Jugendverbandes und seiner Aktivitäten zu werfen. Dabei haben sie keine Mühen gescheut und für unzählige Beschäftigungsmöglichkeiten gesorgt. Höhepunkt des Festes ist die grosse Jubla-Olympiade am Nachmittag. Dreierteams messen sich in Seilziehen, bekämpfen sich mit überdimensionalen Wattestäbchen oder Kriechen schnellstmöglich durch einen Tunnel aus Blachen.

Eine Bereicherung des Alltags

«Ich habe gestern in der Chorprobe vom Spielfest erfahren», sagt Sarah Rüdisühli aus Sulgen. «Es hat mir hier so viel Spass gemacht, dass ich gerne öfters in die Jubla gehen würde», sagt die Siebenjährige. Nicht ganz so entschlussfreudig ist die achtjährige Marisa Rüegg aus Neukirch. «Das Spielfest hat mir sehr gut gefallen. Trotzdem muss ich mir erst überlegen, ob ich nochmals in die Jubla gehen möchte.»

Caroline Kohlbrenner dagegen kann schon auf eine mehrjährige Jubla-Karriere zurückblicken. «Ich bin neben der Kirche aufgewachsen und habe die Aktivitäten der Jubla immer beobachten können», erzählt die 17-Jährige. Heute ist sie selber Leiterin und geniesst die Herausforderung, abwechslungsreiche Programme für die Kinder vorzubereiten. «Die Leitertätigkeit ist eine Bereicherung zu meinem Alltag als Kanti-Schülerin und sichert mir eine gewisse Bodenständigkeit», sagt sie.

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