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Sieben Hektaren für Berg

Berg. Die Laufende Rechnung der Politischen Gemeinde Berg schliesst gut 700 000 Franken besser ab als budgetiert. Zu verdanken ist das höheren Einnahmen und tieferen Sozialausgaben.
Martin Knoepfel
Gebietswechsel: Der Tobelweiher wird nun in das Gemeindegebiet von Berg integriert. (Bild: Martin Knoepfel)

Gebietswechsel: Der Tobelweiher wird nun in das Gemeindegebiet von Berg integriert. (Bild: Martin Knoepfel)

Da die Einwohnerzahl wachse, brauche Berg auch mehr Platz, scherzte Gemeindeammann Max Buri an der Rechnungsgemeinde der Politischen Gemeinde Berg. Der gleichen Ansicht waren offenbar die Stimmbürger, denn die Versammlung hiess ohne Diskussion eine Grenzbereinigung mit Birwinken im Raum Guntershausen gut. Es handelt sich um eine Restanz aus der Zeit vor der Reform der Gemeindestruktur. Grundstücks- und Gemeindegrenzen stimmten nicht überein.

Das wird nun in Ordnung gebracht, und die Gemeindegrenzen folgen künftig Strassen oder Bächen. Beispielsweise speiste der Tobelweiher die früheren Mühlen von Guntershausen und gehört historisch zu dieser Ortsgemeinde.

Keine Einsprachen

Gegen die Grenzbereinigung gab es keine Einsprachen. Auch der Gemeinderat Birwinken ist dafür. Nun muss noch der Regierungsrat zur Grenzbereinigung ja sagen. Dann wächst Berg um 687Aren. Im Budget 2007 war die Politische Gemeinde davon ausgegangen, dass die Laufende Rechnung bei Ausgaben von 4,381Millionen mit einem Defizit von 65 000Franken abschliesst. In der Rechnung resultierten Ausgaben von 4,180Millionen. Statt einem Defizit resultiert ein Gewinn von rund 700 000 Franken. Der Gewinn wird vor allem für Abschreibungen am Gemeindehaus und am Werkhof verwendet. Diese sind jetzt noch mit einem symbolischen Franken bilanziert.

Gedanken zum Steuerfuss

Bei den meisten Kontogruppen sind die Abweichungen von Rechnung und Budget nicht sehr gross. Die Besserstellung ist vor allem zwei Faktoren zu verdanken. So schloss die Öffentliche Sozialhilfe fast 0,3 Millionen besser ab als budgetiert. Dieser Posten sei immer schwierig abzuschätzen, sagte Buri auf Anfrage. Man habe sich an den Vorjahreszahlen orientiert. Die Verbesserung habe wohl mit der Konjunktur zu tun.

Bei den Finanzen und Steuern schnitt Berg 0,42Millionen Franken besser ab als erwartet. Das ist vor allem den Gemeindesteuern zu verdanken. Buri sagte, dass man sich schon Gedanken über den Steuerfuss gemacht habe. Berg habe aber einen der tiefsten Steuerfüsse der Politischen Gemeinden im Bezirk. Zudem wolle der Gemeinderat die Auswirkungen des Neuen Finanzausgleichs abwarten, der Ausfälle von zehn Prozent bescheren dürfte. Gas wird auf den 1.Oktober teurer, wie viel, ist aber noch offen. Die Berechnung des Gaspreises basiert auf einem Erdölpreis von 75 US-Dollar pro Fass.

Strompreis bleibt

Der Strompreis bleibt dagegen nächstes Jahr gleich. Die neue Wasserleitung in der Hauptstrasse dürfte netto rund 0,5 Millionen kosten und vollständig aus den Rückstellungen finanziert werden. Die Netze der Technischen Betriebe sind mit Ausnahme der neuesten Leitungen abgeschrieben. Die Rechnung und die Gewinnverwendung wurden gemäss dem Antrag des Gemeinderats einstimmig angenommen. Gemeinderätin Monika Reut sagte, dass eine Arbeitsgruppe mit Vorabklärungen für Alterswohnungen begonnen hat. An der Berga 2008 soll ein Vorprojekt präsentiert werden. Die detaillierten Ergebnisse der Umfrage über die Bedürfnisse der Senioren würden nicht veröffentlicht. Hoch sei der Bedarf an betreutem Wohnen.

Einbürgerungen

Deutlich genehmigte die Versammlung zwei Einbürgerungsgesuche einer Slowenin und einer Frau aus Serbien-Montenegro. Es gab jeweils über 100 Ja-Stimmen. Weiter übertrug die Versammlung dem Gemeinderat die Kompetenz, die Stromtarife festzulegen. 122 von 2083 Stimmberechtigen waren am Dienstag in die Neuwieshalle in Berg gekommen.

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